Mallorca Total in Böblingen: Polizei-Bilanz: „Für diese Personanzahl, Hitze und Alkoholmenge ist das relativ wenig“

Ausgelassene Stimmung herrschte bei Mallorca Total in Böblingen.
Stefanie Schlecht- Mallorca-Total-Party in Böblingen verlief laut Polizei überwiegend friedlich.
- Zwischen 4500 und rund 6000 Gäste feierten auf dem Flugfeld-Festplatz.
- Bilanz: drei einfache Körperverletzungen und eine sexuelle Belästigung.
- Polizei: Für Personenzahl, Hitze und Alkoholkonsum seien vier Taten relativ wenig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Sonne brannte so heiß wie auf Mallorca und auch das Bier rann mindestens so schnell die Kehle herunter wie beim Party-Urlaub auf dem Ballermann. Das bei vielen Deutschen so beliebte Reiseziel lag diesmal aber nicht auf den Balearen, sondern in Böblingen. Genauer gesagt auf dem Flugfeld-Festplatz. Dort fand am Samstag die neunte Auflage der Mallorca-Total-Party statt.
Zwischen 4500 und rund 6000 Gästen feierten auf der Freifläche zwischen Böblingen und Sindelfingen – Veranstalter und Polizei machen abweichende Angaben zur geschätzten Besucherzahl. Bei vergangenen Auflagen hatte die Großveranstaltung immer wieder negative Schlagzeilen produziert – sei es wegen des Fehlverhaltens alkoholisierter Gäste, mangelnder Wasserversorgung oder Kritik am Sicherheits- und Notfallkonzept.
In diesem Jahr ziehen sowohl Veranstalter als auch Polizei eine positive Bilanz. „Wir hatten einen überwiegend friedlichen und störungsfreien Verlauf“, sagt Steffen Grabenstein, Pressesprecher beim zuständigen Polizeipräsidium in Ludwigsburg. Demnach hatte die Polizei bis zum Montagvormittag lediglich drei einfache Körperverletzungen und eine sexuelle Nötigung erfasst.

Aufblasbare Palmen und bunte Outfits: Die Gäste auf der Mallorca-Total-Party brachten Urlaubsstimmung aufs Flugfeld.
Stefanie SchlechtVon „einfacher Körperverletzung“ spricht das deutsche Strafrecht, wenn Schmerzen, leichte Verletzungen oder gesundheitliche Störungen ohne den Einsatz von gefährlichen Werkzeugen oder schweren Folgen verursacht werden. „Das waren Beziehungsstreitigkeiten, nichts Dramatisches“, erklärt Grabenstein. Im Falle der sexuellen Belästigung habe ein Mann einer jungen Frau in den Schritt gefasst.
„Vier Straftaten bei dieser Personenzahl, dieser Hitze und diesem Alkoholkonsum – das ist tatsächlich relativ wenig“, stellt Steffen Grabenstein fest – zumal die Veranstaltung sich vom frühen Nachmittag bis zum Abend hinzog.






















