Mutmaßliche Brandstiftung in Oberjesingen
: Fassade von Grundschule brennt – 14-Jähriger soll Feuer gelegt haben

In Oberjesingen soll ein 14-Jähriger vor der Grundschule gezündelt haben. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung.
Von
Eddie Langner
Herrenberg-Oberjesingen
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Feuerwehr: ARCHIV - 03.02.2025, Niedersachsen, Hannover: Blaulichter leuchten an einer Einsatzstelle an einem Löschfahrzeug der Feuerwehr. (zu dpa: «Brennender Lkw legt A1 Richtung Hamburg drei Stunden lahm») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Einsatz für die Feuerwehr in Oberjesingen: Ein Jugendlicher soll vor der Grundschule gezündelt haben – die Hausfassade fängt Feuer.

Julian Stratenschulte/dpa
  • In Oberjesingen brannte die Fassade der Grundschule, die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
  • Ein 14-Jähriger soll auf einem Fußweg hinter der Schule Unrat in einer Plastiktüte angezündet haben.
  • Die Flammen griffen auf die Fassade über – eine Lehrerin alarmierte die Feuerwehr.
  • Einsatzkräfte öffneten die Fassade, um die Dämmung zu löschen, der Schaden beträgt etwa 5000 Euro.
  • Der Jugendliche flüchtete zunächst, wurde gefunden und einem Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Herrenberger Stadtteil Oberjesingen (Landkreis Böblingen) hat am Sonntag um 14.45 Uhr die Fassade der örtlichen Grundschule in der Rheinstraße gebrannt. Die Polizei ermittelt gegen einen 14‑Jährigen. Der Jugendliche soll das Feuer gelegt haben.

Nach bisherigen Ermittlungen hielt sich der Jugendliche zusammen mit einem Zwölfjährigen auf einem Fußweg hinter der Schule auf. Dort zündete er laut Polizeibericht zunächst eine mit Unrat gefüllte Plastiktüte an. Die Flammen griffen auf die Fassade des Gebäudes über. Eine Lehrerin, die sich zufällig in der Schule befand, alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte öffneten Teile der Fassade, um auch die dahinterliegende Dämmung zu löschen.

Der Jugendliche flüchtete zunächst, die Polizei fand ihn aber im Rahmen der Fahndung. Nachdem sie seine Personalien aufgenommen hatten, übergaben die Beamten ihn an einen Erziehungsberechtigten. Der Schaden liegt laut Polizeibericht bei rund 5000 Euro. Die Ermittlungen dauern an.