Neuer Integrationsrat
: Signal für Vielfalt und Teilhabe

Der neue Integrationsrat der Stadt Böblingen soll in den kommenden fünf Jahren Impulse für Integration, Teilhabe und ein gelingendes Miteinander setzen.
Von
Rebecca Baumann
Böblingen
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Integrationsrat Böblingen, Hinten v. l. n. r.:  Alen Kudelic, Merve Kilinc, Sergii Skoblikov, Sudhir Sakalkar, Marko Vranic, Mehmet Murat, Ismail ÜstünelVorne v. l. n. r.:  Elif Ulutas, Nataliya Antohina, Lara Knutzen, Modupe Baker

Der neue Integrationsrat Böblingen steht.

Stadt Böblingen
  • Böblingen setzt einen neuen Integrationsrat ein – Signal für Vielfalt und Teilhabe.
  • Das Gremium umfasst zwölf Mitglieder und zwei ständige Gäste aus verschiedenen Hintergründen.
  • Bewerbungen gingen von Mitte März bis Ende April 2026 ein, 36 Interessierte nahmen teil.
  • Schwerpunkte sind Ankommen, Sprache, berufliche Qualifikation, Bildung und Teilhabe.
  • Themen wie Rassismus, Chancengleichheit und Benachteiligung wurden als zentral benannt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Böblinger Gemeinderat hat vor Kurzem den neuen Integrationsrat bestellt. Das ehrenamtliche Gremium besteht aus Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlicher Herkunft, die sich für eine offene, vielfältige und solidarische Stadtgesellschaft einsetzen wollen. Sie sind Ansprechpartner und Vermittler.

Von Mitte März bis Ende April 2026 lief das Bewerbungsverfahren für die Neubesetzung des Integrationsrats. Neu war diesmal, dass die Interessierten in einer schriftlichen Bewerbung nicht nur ihre Motivation darlegen, sondern auch konkrete Themen benennen sollten, die sie im Gremium voranbringen möchten. Auf dieser Grundlage führten Mitglieder des Interkulturellen Beirats und die städtische Integrationsbeauftragte Annemarie Gronover mit allen Interessenten persönliche Gespräche.

Zwölf Mitglieder und zwei ständige Gäste

Insgesamt gingen 36 Bewerbungen aus Böblingen und dem Landkreis ein. „In allen Gesprächen zeigte sich ein gemeinsamer inhaltlicher Tenor: praktische Unterstützung beim Ankommen in Böblingen, Förderung des Spracherwerbs, Stärkung beruflicher Qualifikation, Bildungschancen sowie soziale Vernetzung und gesellschaftliche Teilhabe“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Viele Bewerber hätten berichtet, dass sie ihre eigenen Erfahrungen weitergeben möchten, die ihnen selbst beim Ankommen geholfen hätten. Auch Themen wie Rassismus, Chancengleichheit und strukturelle Benachteiligung seien als zentrale Anliegen hervorgehoben worden.

Der neue Integrationsrat setzt sich aus zwölf ordentlichen Mitgliedern und zwei ständigen Gästen zusammen, die ihre fachlichen Kenntnisse und Erfahrungen kontinuierlich in die Arbeit des Gremiums einbringen: Es sind Nataliya Antohina, Modupe Baker, Indra Diestelkämper, Christiane Friedrich, Lara Knutzen, Alen Kudelic, Monica Lakono-Haibt, Mehmet Murat, Sudhir Sakalkar, Sergii Skoblikov, Elif Ulutas und Ismail Üstünel sowie Merve Kilinc und Marko Vranic als ständige Gäste.

„Mit dem neuen Integrationsrat gewinnen wir für Böblingen und Dagersheim ein Gremium, das die Vielfalt unserer Stadt in Herkunft, Alter, beruflichen Hintergründen und persönlichen Erfahrungen widerspiegelt“, sagt Oberbürgermeister Stefan Belz, „es wird mit Expertise, Engagement und Herz an wichtigen Zukunftsthemen arbeiten.“

Klausurtagung Anfang Juli

Am 3. und 4. Juli traf sich das neu bestellte Gremium zu einer Klausurtagung. Politische Aufgaben dieses Gremiums für die Stadtgesellschaft wurden diskutiert, die gemeinsame Arbeitskultur entwickelt und inhaltliche Zielsetzungen angedacht.

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