Nicht der erste Vorfall dieser Art: Reizgas im Jungenklo versprüht: Realschule in Leonberg evakuiert
Erneut ist an einer Leonberger Schule Reizgas versprüht worden. Nach einem Vorfall im März am Johannes-Kepler-Gymnasium (JKG) musste an diesem Montagmittag die benachbarte Gerhart-Hauptmann-Realschule evakuiert werden. Wie Yvonne Schächtele, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Ludwigsburg auf Nachfrage mitteilt, hatte ein Hausmeister das Gas in der Jungentoilette eines Nebengebäudes wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert.
50 Schülerinnnen und Schüler sowie sechs Lehrkräfte im Gebäude
Die rückten gegen 13.30 Uhr aus zur Schule, die direkt gegenüber des Leonberger Polizeireviers steht. Laut Schächtele mussten 50 Schülerinnen und Schüler sowie sechs Lehrkräfte das Gebäude verlassen. Verletzt wurde laut Angaben der Polizei niemand. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude, gegen 14.15 Uhr war der Einsatz auch für die Brandschützer beendet. Wer das Reizgas versprüht hat, dazu liegen noch keine Hinweise vor.
Beim Vorfall im März am JKG wurden laut Polizei 18 Personen leicht verletzt. Am Gymnasium hatte ein Schüler das Reizgas im Streit mit einer Schülerin im Eingangsbereich des Schulgebäudes versprüht. Mehrere Kinder und Jugendliche mussten daraufhin vorübergehend in der nahen Georgii-Halle untergebracht werden.
Im Nachgang des Einsatzes tauchte in den Sozialen Medien ein mit Künstlicher Intelligenz manipuliertes Video auf, das für viele Fragezeichen und Unverständnis sorgte.
Reizgas-Einsatz dieses Jahr auch schon in Böblingen
Nur wenige Tage nach dem Vorfall am JKG hatte es zudem an der Böblinger Eichendorffschule ebenfalls einen Reizgasalarm gegeben. An der Grund- und Werkrealschule mussten fünf Kinder und neun Erwachsene wegen gesundheitlicher Probleme vom Rettungsdienst behandelt werden, vier Personen mussten anschließend sogar ins Krankenhaus.






