Rauchender Akku in Wohnung: Feuerwehr Sindelfingen lobt Geistesgegenwart eines Bewohners

Ein rauchender Akku hat am Donnerstagvormittag für einen Feuerwehreinsatz in Sindelfingen-Hinterweil gesorgt.
SDMG- In Sindelfingen-Hinterweil rauchte in einer Wohnung ein Akku – Feuerwehr rückte aus.
- Ein Bewohner setzte den Akku unter Wasser, wodurch offene Flammen ausblieben.
- Einsatz um 9.32 Uhr in der Banater Straße: vier Fahrzeuge und 24 Kräfte vor Ort.
- Wohnung wurde gelüftet, zwei Anwesende wegen Rauchs vom Rettungsdienst behandelt.
- Ursache wird ermittelt; chemische Reaktion im Akku galt als Auslöser laut Feuerwehr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Sindelfinger hat am Donnerstagvormittag geistesgegenwärtig reagiert und wahrscheinlich Schlimmeres verhindert. Als ein Akku in einer Wohnung im Hinterweil plötzlich zu rauchen begann, setzte er ihn unter Wasser. Eine gute Idee, lobt die Sindelfinger Feuerwehr.
Wenn ein Akku zu rauchen beginnt
Um 9.32 Uhr war die Feuerwehr in die Banater Straße gerufen worden, vier Fahrzeuge und 24 Einsatzkräfte rückten aus. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses rauche ein Akku, so die Lagebeschreibung. Vor Ort stellte sich heraus, dass einer der beiden in der Wohnung Anwesenden bereits selbst tätig geworden war und den Akku unter Wasser gesetzt hatte. Offene Flammen waren dadurch nicht entstanden.
Die Feuerwehr brachte den Akku nach draußen und lüftete die verrauchte Wohnung. Die beiden Anwesenden wurden wegen des Rauches vom Rettungsdienst behandelt. Der Sachschaden steht noch nicht fest. Auch die Ursache für die Rauchentwicklung wird derzeit noch ermittelt.

Im Inneren des Akkus lief eine chemische Reaktion ab, die für die Rauchentwicklung verantwortlich war.
SDMGWenn ein Akku zu rauchen beginne, laufe in seinem Inneren eine chemische Reaktion ab, erklärt ein Sprecher der Feuerwehr Sindelfingen. Diese sei nur schwer aufzuhalten. Zu offenen Flammen komme es allerdings erst, wenn das Plastik der Ummantelung durch die entstandene Hitze geschmolzen sei und frischer Sauerstoff zugeführt würde.
Damit, dass der Sindelfinger den Akku unter Wasser setzte, habe er zwar die chemische Reaktion nicht stoppen können – „die Reaktion geht ja weiter, es raucht auch weiter“ –, allerdings habe sich so kein Feuer in der Wohnung verbreiten können. „Er hat gut reagiert“, sagt der Sprecher.
