Regionalverkehr Herrenberg-Tübingen
: Ammertalbahn kehrt zum Regelbetrieb zurück

Die Züge der Ammertalbahn sollen von Montag, 13. Juli, an wieder normal verkehren. Der für die Dauer von fast einem Jahr reduzierte Fahrplan mit Schienenersatzverkehr ist dann Geschichte.
Von
Wolfgang Berger
Herrenberg
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Ammertalbahn

Die Ammertalbahn ist eine wichtige Verbindung zwischen Herrenberg und Tübingen.

Zweckverband ÖPNV im Ammertal
  • Ammertalbahn fährt ab Montag, 13. Juli, wieder im Regelbetrieb.
  • Der reduzierte Fahrplan mit Schienenersatzverkehr endet nach fast einem Jahr.
  • Grund für die Stilllegung waren starke Abnutzungen an Radsätzen und Schienen.
  • Zusätzliche Werkstattschichten sichern die Fahrzeugverfügbarkeit – Ersatzfahrzeuge geplant.
  • DB Regio BaWü und Zweckverband berichten am 4. Dezember 2026 über den Umsetzungsstand.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gute Nachrichten für Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs: Die Ammertalbahn kehrt von Montag, 13. Juli, an zum Regelbetrieb zurück. Das teilte der Zweckverband ÖPNV im Ammertal am Freitagnachmittag mit. Demnach werde durch zusätzliche Instandhaltungsschichten in der Werkstatt die Fahrzeugverfügbarkeit so weit stabilisiert, dass dieser Schritt möglich werde.

Die Betreiber hatten am 27. August 2025 die Bahnlinie zwischen Tübingen und Herrenberg abrupt stilllegen müssen, nachdem hoher Verschleiß an den Radsätzen der Züge und an den Schienen festgestellt worden war. Zum folgenden Schulbeginn war der Zugbetrieb stufenweise wieder aufgenommen worden. Allerdings gab es weiter Sand im Getriebe, sodass die erhoffte Rückkehr zum Regelbetrieb auf sich warten ließ und der Schienenersatzverkehr bis jetzt Bestand hat.

Inzwischen hat laut der Mitteilung ein Gespräch zwischen den Hausspitzen von DB Regio und des Zweckverbands mit dem Ziel einer nachhaltigen Stabilisierung der Qualität des Betriebs und einer Verbesserung der Kommunikation stattgefunden. Das von DB Regio erarbeitete Maßnahmenpaket beinhalte den zukünftigen zusätzlichen Einsatz von weiteren elektrischen Ersatzfahrzeugen zur Stabilisierung des Betriebs.

Weiter werden beschleunigte Prozesse zur Umsetzung von Ersatzkonzepten, die eine schnellere Reaktion auf Störungen möglich machen, sowie Verbesserungen des Kommunikationsflusses und der Information in Bezug auf die Fahrzeugverfügbarkeit erarbeitet. In der öffentlichen Sitzung der Verbandsversammlung am 4. Dezember 2026 wollen DB Regio BaWü und der Zweckverband über den aktuellen Umsetzungsstand informieren.

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