Sauberkeit in Sindelfingen
: Neue Sauberkeitsstreife kämpft gegen Vermüllung

Um Sauberkeit und Ordnung in Sindelfingen zu verbessern, führt die Stadtverwaltung eine Sauberkeitsstreife ein. Im Visier sind Hotspots wie Glas- und Alttextilcontainer.
Von
Wolfgang Berger
Stuttgart
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Der städtische Vollzugsdienst bei der Kontrolle

Stadt Sindelfingen

Die Stadt Sindelfingen setzt ein Zeichen für mehr Sauberkeit, Ordnung und Lebensqualität im öffentlichen Raum. Eine neu eingerichtete Sauberkeitsstreife soll im gesamten Stadtgebiet, vor allem an stark frequentierten Orten und bekannten Müllhotspots, etwa an Glas- und Alttextilcontainern, kontrollieren und so die Präsenz des Städtischen Vollzugsdienstes vor Ort sichtbar erhöhen, teilt das Rathaus mit.

„Sindelfingen übernimmt Verantwortung für ein gepflegtes Stadtbild. Unser Ziel ist es, frühzeitig gegenzusteuern, indem wir Fehlverhalten ansprechen und Ordnung verlässlich durchsetzen“, erklärt Oberbürgermeister Markus Kleemann (CDU). „Sauberkeit ist ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität in einer Stadt“, so der Rathauschef weiter.

Ansprechen und Bewusstsein schaffen

Konkret bestehen die Aufgaben der Sauberkeitsstreife in Prävention, der konsequenten Ahndung von Kleinmüllverstößen wie weggeworfenen Zigarettenkippen, Kaugummis oder Verpackungen sowie in der Sensibilisierung der Bevölkerung durch direkte Ansprache. Um ein entsprechendes Bewusstsein zu verankern, soll die Streife künftig beispielsweise auch Taschenaschenbecher an Personen ausgeben, die ihre Zigaretten bislang achtlos entsorgen. Diese kleine Aufmerksamkeit soll als Anreiz dienen, das eigene Verhalten zu ändern – ein Angebot, das bereits auf positive Resonanz gestoßen sei.

Zusätzlicher Feldschutzdienst

Ergänzt wird das Konzept durch einen zusätzlichen Feldschutzdienst, der sich besonders um den Schutz der freien Landschaft und die Kontrolle von Feldwegen kümmert. Darüber hinaus würden in den kommenden Wochen weitere Möglichkeiten im Kampf gegen wilden Müll getestet. Gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises und dem Zweckverband Technische Betriebsdienste werden an fünf Müllhotspots, darunter an den Containerstandorten am Corbeil-Essonnes-Platz und an der Friedrich-Ebert-Straße, Veränderungen im Umfeld, eine verbesserte Ausleuchtung der Standorte, der Einsatz von Bewegungsmeldern und Standortanpassungen erprobt. Nach sechs Monaten will die Stadtverwaltung Bilanz ziehen, wie sich die Maßnahmen auswirken.

Müllverstöße können direkt über die Hotline des Sauberkeitstelefons unter 0 70 31 / 94-751, per E-Mail an umwelt@sindelfingen.de oder über die Website https://sindelfingen-wills-wissen.de an die Stadtverwaltung gemeldet werden.

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