Service in Leonberg: Papier war gestern: Passbilder für den Ausweis müssen digital sein

Ein digital aufgenommenes biometrisches Lichtbild wird auf einem Endgerät zur elektronisch verschlüsselten Übermittlung über eine sichere Verbindung via De-Mail angezeigt.
dpa/Swen PförtnerSeit dem 1. August gilt: Wer Personalausweis, Reisepass und andere amtliche Dokumente im Bürgeramt beantragen möchte, darf nur noch digitale Passfotos einreichen, Papierbilder sind nicht mehr erlaubt. Das erklärt die Leonberger Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Wer Passbilder braucht, kann diese bei zertifizierten Händlern oder Fotostudios erstellen lassen. Dort bekommt man dann einen QR-Code, den man beim Termin im Bürgeramt vorlegt. Ziel der Umstellung sei es, die Sicherheit und Qualität der Lichtbilder zu verbessern und den Prozess zur Beantragung von Ausweisdokumenten zu modernisieren. Mit der digitalen Passbildübermittlung solle ein modernes und fälschungssicheres Verfahren geschaffen werden, das gleichzeitig auch die Abläufe im Bürgeramt beschleunigen soll.
Über ein Terminal im Bürgeramt und in den Ortschaftsverwaltungen sollen die Bürgerinnen und Bürger künftig die Möglichkeit haben, ihr Passfoto auch direkt bei der Beantragung von Ausweisdokumenten aufzunehmen. Dieser Service kostet 6 Euro und erspart den zusätzlichen Weg zum Fotostudio. In den Ortschaftsverwaltungen Warmbronn und Gebersheim können diese sogenannten Point-ID-Terminals bereits genutzt werden. Im alten Rathaus könne der Service für das Bürgeramt und die Ausländerbehörde derzeit aus technischen Gründen seitens des Herstellers noch nicht angeboten werden, heißt es von der Stadtverwaltung.