Soziales in Sindelfingen: Zur Stärkung des Ehrenamts – Stadt und Diakonie üben Schulterschluss

Amtsleiterin Almut Cobet, Bezirksgeschäftsführerin Manuela Weis, Oberbürgermeister Markus Kleemann (v.l.n.r.)
Stadt Sindelfingen- Stadt Sindelfingen und EDIV vertiefen Kooperation im Sozialbereich für bessere Angebote.
- Geplant sind gemeinsame Schritte bei Sozialplanung, GenerationPlus und Stärkung des Ehrenamts.
- EDIV: rund 60 Hauptamtliche und etwa 100 Ehrenamtliche, davon ca. 80 im Hospizdienst.
- Ehrenamtliche erhalten 100 Stunden Schulung; Unterstützung auch in der Schuldnerberatung.
- Angebote sind konfessionsunabhängig, meist kostenfrei – Finanzierung teils kirchlich, teils öffentlich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Evangelische Diakonieverband im Landkreis Böblingen (EDIV) und die Stadt Sindelfingen wollen ihre Kräfte im Sozialbereich noch stärker bündeln als bisher.
Mit dem Netzwerk GenerationPlus, dem neu gegründeten Ehrenamtspool der Fachstelle Hausbesuche und der städtischen Sozialplanung, haben beide Partner nun eine engere Zusammenarbeit vereinbart.
Rund 100 Ehrenamtliche engagieren sich
Der EDIV beschäftigt rund 60 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine wichtige Säule seiner Arbeit ist darüber hinaus das ehrenamtliche Engagement: Allein im Haus der Diakonie Böblingen bringen sich rund 100 Menschen freiwillig ein.
Besonders stark ist der Hospizdienst mit rund 80 Ehrenamtlichen. Sie werden in einer intensiven, 100-stündigen Schulung auf ihre Aufgabe vorbereitet. Auch in der Schuldnerberatung unterstützen Ehrenamtliche, beispielsweise beim Sortieren und Ordnen von Belegen.
Die Angebote des EDIV stehen grundsätzlich allen Menschen unabhängig von ihrer Konfession offen. Mit Ausnahme der Lebensberatung sind sie kostenfrei. Die Finanzierung unterscheidet sich je nach Angebot und reicht von kirchlichen Mitteln über Landes- und Landkreismittel sowie Leistungen der Krankenkassen bis hin zu Spenden.
„Jedes Kirchenmitglied trägt damit dazu bei, dass wichtige soziale Angebote entstehen und allen Menschen zur Verfügung stehen“, sagt die EDIV-Bezirksgeschäftsführerin Manuela Weis. „Uns ist wichtig, dass soziale Angebote für unsere Einwohnerinnen und Einwohner gut erreichbar sind und passgenau dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, so Oberbürgermeister Markus Kleemann bei einem Besuch im Haus der Diakonie Böblingen.
Mehrere Partner ziehen an einem Strang
Der Besuch signalisiert zugleich die Bedeutung eines sozialen Netzwerks vor Ort: Hauptamtliche Fachkräfte, Ehrenamtliche, kirchliche Träger, öffentliche Hand und weitere Partner sollen gemeinsam dazu beitragen, Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu unterstützen. Die Stadt Sindelfingen und der EDIV wollen dieses Netzwerk künftig gemeinsam weiterentwickeln.
