STZ+STZ+Spannende Grabungen auf dem Böblinger Schlossberg
: Archäologen entdecken acht Grabstätten

Außerdem finden sie eine Baugrube, die dazu beiträgt, die Geschichte des Schlossbergs zumindest ein bisschen neu zu schreiben. Denn sie belegt: An dem Ort hoch über der Stadt wurde schon früher gebaut, als bisher nachweisbar war.
Von
Anke Kumbier
Stuttgart
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  • In Richtung Stadtkirche wurden auf dem Böblinger Schlossberg Skelette ausgegraben.

    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart//e&b excav
  • Das südliche Grabungsfeld von oben: In der Mitte führt die Treppe in den Gewölbekeller hinunter, im rechten Bereich wurden die Skelette gefunden, oberhalb des Kellerzugangs befindet sich ein Brunnen.

    Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/e&b excav
  • Die Archäologen haben ein großflächiges Hofpflaster, vermutlich aus dem 16. Jahrhundert, freigelegt.

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  • Die Skelette wurden nahe der Stadtkirche entdeckt.

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  • Hier sieht man eine der, inzwischen leeren, rechteckigen Grabstätten und im Hintergrund die Stadtkirche.

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  • Zutritt zum Gewölbekeller gibt es nur mit Helm.

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  • Auch bei großer Hitze am Mittwoch arbeiten die Archäologen.

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  • Blick vom ersten, älteren Keller, Richtung zweitem, jüngeren keller. Die Zwischenwand wurde vermutlich während des Zweiten Weltkriegs eingezogen.

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  • Die gelben Röhren dienen zu Belüftung und Entfeuchtung.

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  • Hier sieht man den Übergang vom älteren Kellergewölbe, das aus kleineren Buntsandsteinstücken besteht zum jüngeren mit größren Stubensandsteinblöcken. Rechter Hand die Wand, die später eingezogen wurde.

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  • Diese Nische diente im älteren Keller einst dazu, Lichtquellen abzustellen.

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  • Über diese steile Leiter führt ein weitere Weg aus dem Keller hinaus.

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  • Die Verbindungstür zwischen den beiden Kellern.

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  • Blick in den jüngeren Keller.

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  • Die Dartscheibe hat inzwischen vermutlich ebenfalls historischen Wert. Die Archäologe haben sie jedenfalls nicht aufgehängt, um in der Pause zu spielen.

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  • Ein Tiefbauer der Firma Eichner unterstützt die Arbeiten mit schwerem Gerät.

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  • Damit es im Keller nicht zu feucht wird, wurde er mit einer Plane überdacht...

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  • ...und zwar so, dass auch noch Luft hineinkommt.

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  • Ein Schichtprofil, dass die Archäologen gerade untersuchen.

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  • Der Brunnen könnte aus dem 15. Jahrhundert stammen. Wie tief er ist, ist nicht bekannt, da er aufgefüllt wurde.

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  • Blick von der Stadtkirche aus über das südliche Grabungsfeld.

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  • Mit diesen Rohren wurde das Schulgebäude vermutlich vor etwa 100 Jahren an die Kanalisation angeschlossen.

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