Spannung in Leonberg
: Endspurt bei der OB-Wahl: So sieht es in den Wahllokalen aus

Wie hoch die Wahlbeteiligung bei der OB-Wahl in Leonberg am Ende sein wird, ist noch nicht absehbar. Noch bis 18 Uhr können die Leonbergerinnen und Leonberger abstimmen.
Von
Thomas K. Slotwinski und Marius Venturini
Stuttgart
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Wahl in der Mörikeschule in Leonberg: Bis 12 Uhr hatten dort mehr als 1600 Leonbergerinnen und Leonberger abgestimmt.

Thomas Slotwinski

In etwas weniger als drei Stunden schließen in Leonberg die Wahllokale. Gegen 19 Uhr soll das Ergebnis im Rathausfoyer dann verkündet werden. 35 950 Menschen sind in Leonberg wahlberechtigt und dürfen über das neue Stadtoberhaupt abstimmen.

Vor acht Jahren lag die Beteiligung bei der OB-Wahl in Leonberg bei 68,3 Prozent

Am Sonntagnachmittag ist noch nicht absehbar, wie hoch die Wahlbeteiligung am Ende sein würde. Laut Leila Fendrich, Pressesprecherin der Stadtverwaltung, sind Stand 12 Uhr insgesamt 4101 Wählerinnen und Wähler im Wahllokal gewesen. Einen weiteren Zwischenstand erwartet die Stadt gegen 16 Uhr.

Hinzu kommen Stand jedoch etwa 6000 Wahlbriefe – eine Zahl, die sich bis 18 Uhr, wenn die Wahl endet, wohl kaum mehr verändern wird. Zusammen ergab das bis Mittag eine Wahlbeteiligung von 28 Prozent. Zur Erinnerung. Bei der Wahl vor acht Jahren hatte die Wahlbeteiligung am Ende bei 68,3 Prozent gelegen. Allerdings wurde damals auch ein neuer Bundestag gewählt.

Im Wahllokal Mörikeschule hatten am Sonntag bis 12 Uhr insgesamt 1609 Leonberger und Leonberginnen ihre Stimmen abgegeben. Von einem großen Ansturm auf die Urnen war am frühen Nachmittag noch nichts zu spüren.

Viele Ehrenamtliche helfen bei der OB-Wahl in Leonberg mit

Martin Esslinger hat zusammen mit vielen anderen zusammen am Wahlsonntag Dienst. Ehrenamt ist für ihn Ehrensache. Als Vorsitzender des Obst-, Garten- und Weinbauvereins Eltingen/Leonberg hat er gerade jetzt in der Ernte und Weinlese-Zeit genug zu tun. Trotzdem ist es für ihn keine Frage, auch beim Leonberger OB-Votum zu helfen. Bei allen Wahlen in den vergangenen Jahren stand Esslinger an der Wahlurne und zog die Abdeckung zur Seite, wenn die Menschen ihre Stimmzettel einwarfen.

Unter anderem in der Gebersheimer Gäublickhalle stimmen die Leonbergerinnen und Leonberger ab.

Foto: Simon Granville

Mit der Wahlbeteiligung am Sonntagvormittag ist er nicht unzufrieden. „Es läuft recht gut. Wir liegen in der Gesamtstadt im vorderen Bereich“, sagt der routinierte Wahlhelfer. Aus Erfahrung weiß er, dass am Nachmittag der Andrang größer wird. Die Zeiten, in den die Menschen in aller Frühe wählen gingen, seien vorbei.

Eher überschaubarer Andrang bis zum Mittag in der Gebersheimer Halle

In der Gebersheimer Gäublickhalle ist der Andrang bis gegen 14 Uhr laut der Wahlhelferinnen noch überschaubar – auch wenn es Minuten zuvor sehr wohl einen kleinen Ansturm gegeben habe. Knapp über 400 Wählende sind es dort seit dem Morgen gewesen.

Wahlstudio im Internet

Fragerunde mit den Kandidaten
In unserem Wahlstudio direkt im Leonberger Rathaus befragt Redaktionsleiter Thomas K. Slotwinski unmittelbar nach der Verkündung des vorläufigen Endergebnisses die fünf OB-Kandidatinnen und -Kandidaten. Zu sehen ist die Fragerunde mit Gewinner- und Verliererstimmen im Internet auf der Homepage der Stuttgarter Zeitung: https://www.stuttgarter-zeitung.de/leonberger-kreiszeitung

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