Strohländle in Leonberg
: Hardrock-Riffs statt Pop-Perlen

Menschen deutlich im vierstelligen Bereich pilgerten am Samstagabend bei bestem Sommerwetter auf den Engelberg, um den Hits von Phil Collins zu lauschen. Weil der Frontmann der Tribute-Band True Collins nicht singen konnte, gab es eine Planänderung.
Von
Alexander Ikrat
Stuttgart
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  • Singen wie Brian Johnson, Gitarre spielen wie Angus Young: Die AC/DC-Tribute-Band The Jack gibt alles.

    Simon Granville
  • Zwar nicht aus Down Under, aber aus dem Kreis Göppingen schnell auf dem Strohländle: The Jack feiern AC/DC.

    Simon Granville
  • Die Band spielte stundenlang die großen Hits, aber auch unbekanntere Songs der Hard-Rock-Combo.

    Simon Granville
  • Lightshow auf dem Strohländle

    Simon Granville
  • Die Schlangen vor den Getränke- und Essensausgaben wurden lang und länger.

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  • Etwas luftiger war es am Freitagabend auf dem Strohländle-Areal.

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  • Da sorgte die Funk-&-Soul-Formation Second Sun für Stimmung. . .

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  • . . .mit Hits von Kool & the Gang oder Tower of Power.

    Simon Granville
  • Sie zauberten sommerliche Atmosphäre auf den Engelberg.

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Was für ein Sommerabend! – dachten sich offenbar viele, die sich am Samstagabend auf den Weg hinauf auf den Leonberger Engelberg machten. Das Ziel war das Strohländle auf der Veranstaltungswiese, auf dem Programm stand True Collins, die Phil Collins und Genesis alle Ehre machen wollten. Tatsächlich dröhnten allerdings ganz andere Klänge aus dem Wald, schnell zu erkennen als die Songs von AC/DC.

Was passiert war, erläuterte der Frontmann von The Jack: Der Sänger von True Collins habe nach mehreren Auftritten gewaltige Stimmprobleme, weshalb er am Vormittag sogar zum Arzt musste. Der legte ihn still – und Strohländle-Macher Johannes Leichtle hatte ein gewaltiges Problem. Am Nachmittag jedoch gelang es, die Mitglieder von The Jack zusammenzutrommeln, die eigentlich erst am 28. August auf dem Programm standen. Die heizten schon wenige Stunden später dem Publikum, das deutlich im vierstelligen Bereich anwesend gewesen sein dürfte, mächtig ein. „Thunderstruck“ statt „Take me home“ passte aber nicht allen Besucherinnen und Besuchern, sodass einige den anfangs proppenvollen Platz auch relativ zügig wieder verließen.

The Jack jedenfalls machten einen guten Job, insofern ganz ähnlich der Formation Second Sun, die schon am Freitagabend mit Funk und Soul à la Earth, Wind & Fire oder Chaka Khan echte Sommergefühle auf dem Strohländle aufkommen ließen.

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