Testlauf für neues System: Stadthallen-Parkplatz in Leonberg: Sind Parkscheine bald Geschichte?

Möglicherweise bald Vergangenheit: Parkscheine auf dem Stadthallenparkplatz in Leonberg
dpaAuf dem Parkplatz der Stadthalle Leonberg in der Römerstraße stehen Veränderungen an: An diesem Montag, 22. Dezember, startet dort ein Pilotprojekt für ein modernes Parksystem des Anbieters BetterPark. „Ziel ist es, den Parkvorgang für Besucherinnen und Besucher komfortabler, schneller und effizienter zu gestalten“, schreibt Kelly Leaning, Marketing-Managerin für die Stadthalle.
Schranken werden vorerst weitgehend außer Betrieb genommen
Und so soll es in Zukunft funktionieren: Im Rahmen des neuen Systems wird eine automatische Kennzeichenerkennung eingeführt. Die bisherigen Ein- und Ausfahrtschranken werden dabei weitgehend außer Betrieb genommen. Das bedeutet:
Bei der Einfahrt in den Parkplatz wird das Kennzeichen des Fahrzeugs automatisch digital erfasst. Eine Parkkarte ist nicht mehr erforderlich. Die Bezahlung erfolgt bequem am Parkkassenautomaten, wahlweise bar oder mit Karte. Hier geben Besucherinnen und Besucher das Kennzeichen ihres Fahrzeugs ein und begleichen die Parkgebühr. Anschließend kann der Parkplatz ohne weitere Maßnahmen verlassen werden.
„Sollte die Bezahlung einmal vergessen werden, besteht die Möglichkeit, innerhalb von 24 Stunden nach Verlassen des Parkplatzes die Parkgebühr nachträglich über die Website von BetterPark zu begleichen“, heißt es in der Mitteilung zum Pilotprojekt außerdem.
Neues Parksystem: Testlauf soll zunächst zweieinhalb Wochen dauern
Der Probebetrieb läuft bis einschließlich 7. Januar 2026. Während dieser Testphase werden keine Strafgebühren erhoben. Erst nach Abschluss des Probebetriebs werden offene Parkentgelte über das Parksystem von BetterPark angemahnt. Für gewöhnlich wird eine Vertragsstrafe fällig. Auskünfte zur möglichen Höhe und zur sonstigen Handhabung des System gibt es auf der BetterPark-Webseite.
„Mit dem neuen Parksystem setzt die Stadthalle Leonberg auf eine zukunftsorientierte, nutzerfreundliche Lösung und sammelt im Rahmen des Pilotprojekts wertvolle Erfahrungen für den weiteren Betrieb“, heißt es außerdem in der Pressemitteilung.