Unabhängigkeitstag in der Panzerkaserne
: Ganz ohne Staus: Tag der offenen Tür bei US-Streitkräften

Ob es am anfänglichen Regen lag oder an der Angst vor Terror: Zu Beginn der Feierlichkeiten am 4. Juli herrschte in der Böblinger Panzerkaserne kaum Andrang.
Von
Michael Weissenborn
Stuttgart
Jetzt in der App anhören

Historische Militärfahrzeuge beim Tag der offenen Tür in der Böblinger Panzerkaserne.

Eibner/Michael Memmler

Wo am Montag vor der Panzerkaserne aufgrund einer erhöhten Terror-Warnstufe noch einer langer Stau zu sehen war, herrscht am US-amerikanischen Unabhängigkeitstag am Donnerstag gähnende Leere. Wer am 4th of July den Tag der offenen Tür nutzen wollte, um etwas amerikanischen Lifestyle zu genießen, der kam zumindest zu Beginn ab 15 Uhr „ruck-zuck durch die Kontrolle“, wie ein Besucher berichtete. Ob es am Regen lag, der erst gegen 17 Uhr aufhörte oder an der Angst vor Terror, war unklar. Tatsächlich kamen in den ersten beiden Stunden nur etwa 2000 Besucherinnen und Besucher auf das Gelände zwischen Böblingen und Stuttgart-Vaihingen, um restaurierte Militärfahrzeuge aus der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg zu bestaunen, auf dem elektrischen Stier zu reiten oder gegen einen Obolus mit dem Vorschlaghammer ausrangierte Autos zu demolieren. Im vergangenen Jahr kamen bis zum Abend circa 15 000. Warteschlangen gab es entsprechend zumindest am Nachmittag nirgends, auch nicht vor den Essensständen.

StZ Kreis Böblingen
Montag - Samstag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Kreis Böblingen im kompakten Überblick: Von Montag bis Samstag schicken wir Ihnen unseren Newsletter mit den fünf beliebtesten Themen unserer Leserinnen und Leser in Ihr E-Mail-Postfach. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.