Unglück in Renningen
: Lebensgefahr nach Arbeitsunfall: Zu viel Gas bei Lkw-Manöver?

Bei einem Verladeunfall in Renningen wird ein Mann lebensbedrohlich verletzt. Ein Gutachter soll nun den genauen Hergang und die Ursache ermitteln.
Von
Roland Böckeler
Stuttgart
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Bei einem schweren Arbeitsunfall in Renningen ist auch ein Notarzt gefordert gewesen.

SDMG

Mit lebensbedrohlichen Verletzungen ist ein 64 Jahre alter Mann am Mittwoch in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Grund war ein schwerer Arbeitsunfall in Renningen.

Der 64-Jährige hatte sich den Polizeiangaben zufolge auf einem Firmengelände in der Benzstraße aufgehalten. Er war gegen 12.10 Uhr dabei, mit einem 22 Jahre alten Kollegen eine Mulde von einem Lastwagen, einem sogenannten Absetzkipper, zu verladen. Der 64-Jährige blieb bei den Mulden stehen, während der 22-Jährige in den Laster stieg, um das Fahrzeug ein Stück nach vorn zu fahren. Dabei wurde mutmaßlich eine Mulde mit nach vorne bewegt und der 64-Jährige zwischen zwei Mulden eingeklemmt.

Anschließend prallte das Fahrzeug noch gegen die Außenwand einer angrenzenden Betriebshalle und einen dort stehenden Lkw. Die Polizei vermutet, dass der 22-Jährige zu viel Gas gegeben hatte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50 000 Euro geschätzt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde durch die zuständige Staatsanwaltschaft ein Gutachter bestellt.

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