Weihnachtsmärkte rund um Leonberg
: So schön war der Start in die Saison

Am ersten Adventswochenende starten die ersten ideellen Märkte. Dabei spielen auch ökologische Aspekte eine Rolle. Ein Blick nach Leonberg – und in die Region.
Von
Thomas Slotwinski
Stuttgart
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  • Festlich geschmückt: Der Brunnen am Leonberger Marktplatz.

    Simon Granville
  • Die beleuchteten Giebel liefern das weihnachtliche Ambiente zum Nikolaus-Dörfle in Leonberg.

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  • Auch für eine deftige Stärkung ist gesorgt.

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  • Die Stände werden allesamt von Leonberger Vereinen und Institutionen bespielt.

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  • Glühwein gibt es etwa beim Lions Club.

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  • Und die Lebkuchen kommen der Abi-Kasse der Zwölftklässler zugute.

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  • In Warmbronn feiert man unter dem festlich beleuchteten Baum.

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  • Für vorweihnachtliche Stimmung ist auch in Flacht gesorgt.

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  • Dort organisieren die evangelische Kirchengemeinde und der CVJM einen kleinen Weihnachtsmarkt.

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  • Einer der größten Weihnachtsmärkte rund um Leonberg findet jedes Jahr in Rutesheim statt.

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  • Dort verteilen sich rund 60 Stände in der ganzen Ortsmitte.

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  • Wer hier fröstelt, kann sich nahe der Feuerstelle wärmen – und gleich noch mit Köstlichkeiten vom Grill versorgen.

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  • Ein freudiges Jahr für die Mönsheimer: Hier findet der Weihnachtsmarkt nur alle zwei Jahre statt.

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  • Auch in Münchingen läutet man die Weihnachtszeit ein.

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  • Beim 45. Mal Weihnachtsmarkt des Korntal-Münchinger Gewerbe- und Handelsvereins gab es auch zahlreiche Stände zum Stöbern.

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Es ist gegen sieben am Samstagabend, die Hälfte des Premierentages ist geschafft. „Gut fünfhundert“, resümiert Sebastian Küster. So viele Gläser mit Leonberg-Motiven sind seit dem Mittag über die Theke gegangen. Gefäße für Glühwein oder andere Getränke, die die Besucher am Ende mitnehmen können. Ein Pfandsystem gibt es beim Leonberger Nikolaus-Dörfle nicht.

Die Organisatoren um den Leonberger Kulturamtsleiter Florian Streib reagieren damit auf den hohen Aufwand, den die Stadt in den vergangenen zwei Jahren gehabt hatte. Das Rückgabesystem hatte in den Stoßzeiten, und die waren nahezu ständig angesagt, zu starken Belastungen beim Spülen geführt. „Darüber hinaus ist das jetzige System nachhaltiger“, meint Sebastian Küster, der sonst für die Stadt Leonberg die Presseerklärungen abgibt. Niemand ist gezwungen, eine Tasse zu kaufen. Die Stadt hat die Gäste ermuntert, ihre eigenen mitzubringen.

Gulasch, Glühwein und Pommes

Das machen auch ganz viele. „Wir haben kaum Probleme“, resümiert Stephan Schwarz. Der Vorsitzende der Freien Wähler in Leonberg ist zudem zufrieden mit dem Essens-Verkauf: „Qualität zahlt sich aus“, sagt er mit Blick auf die hausgemachte Gulaschsuppe aus der Küche der Metzgerei Hess.

Doch so manch jüngere Besucherin bevorzugt fleischlose Speisen. „Es gibt nur einen Stand mit Pommes“, beklagt die Tochter der CDU-Stadträtin Miriam Schneider. Später wird die Familie am Stand der Vereins der Leonberger Hunde fündig, wo nicht nur Glühwein aus eigener Rezeptur, sondern die ersehnten Pommes Frittes zu haben sind.

Weihnachtliche Kulisse in der Altstadt

Das Nikolaus-Dörfle ist eine Kombination zwischen dem Adventsdörfle, das die Leonberger Citymanagerin Nadja Reichert nach Corona kreiert hatte, und dem altbekannten Nikolausmarkt aus früheren Zeiten.

In welche Richtung sich das Ganze entwickelt, ist nicht absehbar. Das erste Adventswochenende hat indes einmal mehr gezeigt: Vor der traumhaften Altstadtkulisse mit Weihnachtsbaum und Lichtergiebeln kann ein Adventsmarkt der Altstadt die Aufmerksamkeit bringen, die ihr gebührt.

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