Wer wird OB in Leonberg?
: Showdown mit drei Kandidaten

Unsere Leserschaft hat für den Zeitungstalk viele Impulse gegeben. Am 15. September diskutieren Marion Beck, Tobias Degode und Josefa von Hohenzollern in der Stadthalle.
Von
Thomas Slotwinski
Stuttgart
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Wer findet den Eingang in die Chefetage des Leonberger Rathauses? Das entscheidet sich am 28. September.

Granville

Unsere Leserinnen und Leser wollen es ganz genau wissen: Welche der Kandidatinnen und Kandidaten hat eine fundierte Ausbildung als Verwaltungswirt? Wie würden sie verbesserungswürdige Prozesse in Leonberg anpacken? Wie sollen das Stadtzentrum im Allgemeinen und der Marktplatz im Besonderen belebt werden?Woher kommt das Geld für die vielen Projekte?

Die Fragen sind vielfältig, die unsere Redaktion in den vergangenen Tagen erreicht haben. Wir hatten unsere Leserschaft um Themenvorschläge für unseren Talk mit drei Kandidaten für das Amt des Leonberger Oberbürgermeisters gebeten. In den Zuschriften geht es nicht nur um die sogenannten harten Themen.

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Stuttgarter Zeitung

Wo haben Sie zum letzten mal Kleidung oder Schuhe gekauft?, interessiert eine Leserin angesichts der Situation im Einzelhandel. Ein anderer würdigt zwar die Bemühungen, die ehemalige Autobahntrasse attraktiver zu gestalten, bemängelt aber gleichzeitig, dass beispielsweise die Kletterwand so gut wie nicht genutzt werde: „Da wurde sehr viel Geld versenkt.“

Nicht alle Punkte unsere Leserinnen und Leser können wir beim großen Kandidatentalk am Montag, 15. September, 19 Uhr, in der Leonberger Stadthalle ansprechen. Doch es kristallisieren sich Kernthemen heraus, die unsere Redakteure Nathalie Mainka und Thomas K. Slotwinski mit Marion Beck, Tobias Degode und Josefa von Hohenzollern vertieft diskutieren möchten: Wie geht es mit der Gesundheitsversorgung weiter? Wie kann die Zukunft des Krankenhaus gesichert und eine ausreichende Zahl an Fach- und Hausärzten gewährleistet werden?

Josefa von Hohenzollern tritt unabhängig von ihrer Partei, der FDP, an.

Foto: Simon Granville

Natürlich wird es um den Verkehr gehen. Erst unlängst hatte die Leonberger FDP im Sommergespräch mit unserer Zeitung die Diskussion über eine Umfahrung wieder in Gang gebracht. Ist sie doch ein geeignetes Mittel, um die Belastungen in Höfingen, Gebersheim und der Kernstadt zu reduzieren? Wie kann die Qualität zwischen dem Marktplatz und dem Leo-Center überhaupt verbessert werden? Ist der Brückenschlag angesichts des brachliegenden Postareals wieder in Gefahr?

Es geht auch um die Verwaltung selbst. Wie wollen die Kandidaten die langen Schlangen vor dem Bürgeramt vermindern, wie soll dringend nötiges Personal für das Rathaus gewonnen werden? Die Kandidaten sprechen von einer neuen Führungskultur. Was verstehen sie darunter?

Tobias Degode bekommt Rückenwind von CDU und Freien Wählern.

Foto: Simon Granville

Die Redaktion hat sich bewusst dazu entschieden, diese zentralen Themen mit den drei aussichtsreichen Kandidaten am Montag intensiv zu besprechen, um dem Publikum möglichst viele konkrete Impulse zu geben. Nicht das Vortragen vorgefertigter Statements, sondern die inhaltliche Diskussion steht im Mittelpunkt.

Einen Überblick über das gesamte Bewerberfeld gibt die offizielle Vorstellung der Stadt am Dienstag, 16. September, 19 Uhr. in der Stadthalle. Dort stellen sich alle fünf zugelassenen Bewerber in jeweils auf 20 Minuten begrenzten Blöcken vor.

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