„Wetten, dass..?“ in Herrenberg
: Lecker und fair – Stadt bringt eigene Schokolade auf den Markt

Nach einer verlorenen Wette gibt es nun eine Herrenberger Stadtschokolade. Die Tafel soll auch zu einem Aushängeschild für die Stadt als Fair-Trade-City werden.
Von
Wolfgang Berger
Stuttgart
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Nougat-Genuss à la Herrenberg: die neue faire Stadtschokolade

Stadt Herrenberg

Am Anfang stand eine Wette mit dem Herrenberger Oberbürgermeister Nico Reith: Sollte es Schülerinnen und Schülern der Hilde-Domin-Schule gelingen, an einem Samstag auf dem Wochenmarkt mehr als die Hälfte seines Körpergewichts in Schokolade zu verkaufen, würde er sich für eine „Faire Stadtschokolade Herrenberg“ einsetzen.

Locker gewann die Schulgemeinschaft die Wette, mit der sie sicher auch bei der TV-Sendung „Wetten, dass..?“ hätte auftreten können. Die Schülerinnen und Schüler verkauften sage und schreibe 64,6 Kilogramm Schokolade und OB Reith gestand seine Niederlage ein. Er beauftragte den Steuerungskreis der Fairtrade Stadt Herrenberg, eine faire Stadtschokolade auf den Weg zu bringen.

Am Samstag, 18. April, von 10 Uhr an beginnt nun der Verkauf der Schokolade vor der Spitalkirche. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Schulband der Hilde-Domin-Schule, außerdem gibt es ein kleines Rahmenprogramm mit Interviews zur neuen Stadtschokolade.

Die von der österreichischen Firma Zotter produzierte 70-Gramm-Nougat-Schokolade wird 4,50 Euro kosten: Alle Zutaten stammen laut der Stadtverwaltung aus zertifiziert biologischem Anbau und sind fair gehandelt. Mit ihrem besonderen Herrenberg-Design – eine Stadtansicht mit der Spitalkirche – soll die Süßigkeit auch zu einer Botschafterin der Stadt werden. Nach dem Verkaufsstart vor der Spitalkirche wird die Nascherei in zahlreichen Geschäften und im Weltladen erhältlich sein.

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