75.000 Euro Schaden in Kirchheim: Folgenschwerer Unfall: Auto schiebt Fahrradständer auf Supermarkt

Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers hat eine Seniorin in Kirchheim einen Unfall mit hohem Schaden verursacht.
Bernd Weißbrod/dpa- Seniorin verursachte auf Parkplatz in Kirchheim einen folgenschweren Unfall.
- Beim Einparken verwechselte sie wohl Gas und Bremse, so die Polizei.
- Der Audi traf einen Mercedes und schob einen Fahrradständer in die Marktwand.
- Die 86-Jährige wurde leicht verletzt – ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus.
- Sachschaden: etwa 20.000 Euro am Audi, 5.000 am Mercedes, 50.000 am Gebäude.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine 86 Jahre alte Autofahrerin hat am Dienstagvormittag auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Schlierbacher Straße in Kirchheim (Kreis Esslingen) einen folgenschweren Verkehrsunfall verursacht. Nach Angaben der Polizei wollte die Seniorin ihren Audi kurz vor 10 Uhr einparken. Dabei hat sie nach derzeitigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei vermutlich das Brems- mit dem Gaspedal verwechselt.
Die Frau überfuhr zunächst den Bordstein und den anschließenden Grünstreifen, bevor ihr Wagen gegen einen geparkten Mercedes prallte. Anschließend krachte der Audi frontal gegen einen Fahrradständer und drückte diesen in die Außenwand des Einkaufsmarktes.
Die 86-Jährige erlitt bei dem Unfall zum Glück nur leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Einsturzgefahr? THW kontrolliert Statik des Einkaufsmarktes
An dem Audi entstand ein Sachschaden von rund 20.000 Euro. Das Auto war so schwer beschädigt, dass es von einem Abschleppdienst abtransportiert werden musste. Der Schaden an dem Mercedes, der weiterhin fahrbereit ist, wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Der Gebäudeschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 50.000 Euro.
Ein Statiker des Technischen Hilfswerks nahm das Gebäude in Augenschein. Eine Einsturzgefahr für den Einkaufsmarkt besteht nach Angaben der Polizei nicht. Neben dem Statiker waren auch ein Fachberater des THW, die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften sowie ein Rettungswagen im Einsatz.
