Aileswasensee
: Kein Erfolg bei Suche: Ist Schwimmer doch nicht verunglückt?

Nach einem vermeintlichen Badeunfall im Aileswasensee (Kreis Esslingen) bleibt der Schwimmer verschwunden. Trotz intensiver Suche gibt es keine Hinweise.
Von
Greta Gramberg
Esslingen
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Eine groß angelegte Suche hat am Pfingstwochenende zahlreiche Einsatzkräfte in Atem gehalten.

SDMG

Weiter fehlt jede Spur von einem Schwimmer, der nach Augenzeugenberichten am Pfingstsonntag im Aileswasensee in Neckartailfingen verunglückt sein soll. Fraglich ist deswegen, ob jemand in dem Badesee ertrunken ist. Nachdem auch ein technisch aufwendiges Verfahren keine Hinweise erbracht hat, haben sich die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) zurückgezogen.

Die DLRG hatte am Dienstag noch kartografische Aufnahmen ausgewertet, die mithilfe eines Sonargerätes gemacht worden waren. Doch diese ergaben keine Anhaltspunkte auf einen Menschen am Seegrund. Deswegen war am Dienstag kein Tauchroboter mehr zum Einsatz gekommen, was zuvor erwogen worden war.

Suche nach Schwimmer: Polizei unternimmt keine weiteren Schritte

Schwimmer, Taucher und Einsatzkräfte mit Sonargerät suchten den See ab.

Foto: SDMG

„Es gibt seit gestern keine neuen Erkenntnisse“, sagt DLRG-Einsatzleiter Christian Fritz. Derzeit seien keine DLRG-Kräfte mehr am See. Dazu, ob die Suche nun beendet werde oder weiter gehe, konnte Fritz am Mittwochnachmittag keine Auskunft geben. Man sei noch in Abstimmung mit der Polizei.

Die Polizei dagegen wird nach Angaben von Michael Schaal von der Pressestelle des Reutlinger Präsidiums keine weiteren Schritte in dem Fall unternehmen. Es sei bislang keine Person als vermisst gemeldet worden. Und am Ufer seien keine Gegenstände wie Kleidung oder ein Fahrrad gefunden worden, die darauf hindeuteten, dass ein Verunglückter nicht mehr aus dem Wasser gekommen sei. Wahrscheinlich sei also doch niemand ertrunken.

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Aileswasensee ist noch gesperrt

Am Pfingstsonntag hatten dem Polizeibericht zufolge Passanten und Einsatzkräfte der am See stationierten DLRG-Wache gegen 14.30 Uhr einen Mann gesehen, der wild mit den Armen auf die Wasseroberfläche geschlagen und angeblich auch um Hilfe gerufen haben soll. Dann sei er plötzlich weg gewesen. Nachdem ihn die sofort zur Hilfe geeilten DLRG-Kräfte nicht fanden, wurde eine groß angelegte Suche gestartet mit Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Rettungsschwimmern und Einsatztauchern aus zwei Landkreisen. Doch nach mehreren Stunden Suche musste die Aktion fürs erste ohne Erfolg unterbrochen werden.

Der Aileswasensee ist bislang noch gesperrt. Ob das Badeverbot am Mittwoch aufgehoben wird, dazu gab die Gemeindeverwaltung Neckartailfingen am Dienstag keine Auskunft.