Beinahe-Zusammenstoß
: Müllfahrzeug und Zug verpassen sich nur knapp

Der Fahrer eines Müllfahrzeugs übersieht das Rotlicht an einem Bahnübergang. Der Lokführer muss eine Notbremsung einleiten.
Von
Alexander Maier
Nürtingen
Jetzt in der App anhören
Polizei - Symbolbild

Nach einem Beinahe-Zusammenstoß musste die Polizei anrücken, um den Unfallhergang zu untersuchen.

dpa
  • Beinahe-Kollision in Nürtingen: Müllwagen und Zug verpassen sich nur um Zentimeter.
  • Am Dienstagnachmittag rangierte ein 42-Jähriger am Bahnübergang Steigbrönnle.
  • Laut Polizei übersah er das Rotlicht, die Schranke verhakte sich an der Fahrerkabine.
  • Der Lokführer gab ein Warnsignal und leitete eine Notbremsung ein – niemand verletzt.
  • Die Schranke wurde später gelöst, kein Sachschaden; Ermittlungen wegen Bahnverkehrseingriffs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nur um Haaresbreite sind ein Müllfahrzeug und ein Zug am Dienstagnachmittag in Nürtingen von einem Zusammenstoß verschont geblieben. Darüber berichtet die Polizei.

Nach bisherigen Ermittlungen hatte der 42-jährige Lenker des Müllwagens kurz nach 16 Uhr im Bereich des Bahnübergangs Steigbrönnle rangiert, um den Übergang vorwärts in Richtung Gerberstraße zu queren. Beim Rangieren hatte er laut Polizei  offenbar das Rotlicht am Andreaskreuz übersehen, sodass sich die Schranke an der Fahrerkabine verhakte. Der Lokführer der sich nähernden Bahn, in der sich mehrere Fahrgäste befanden, gab daraufhin ein Warnsignal ab und führte eine Notbremsung durch. Dennoch passierte der Zug das Müllfahrzeug und kam erst im Bereich der Haltestelle Vorstadt zum Stehen.

Beim Passieren des Müllwagens betrug der Abstand wohl nur wenige Zentimeter, meldet die Polizei. Verletzt wurde niemand. Die verhakte Schranke konnte später von der Fahrerkabine gelöst werden. Sachschaden war augenscheinlich nicht entstanden. Gegen den 42-jährigen Fahrer des Müllwagens wird nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.