Besonderes Land
: Was den Boden im Kreis Esslingen ausmacht

Der Boden unter unseren Füßen: Wie ist er entstanden - was macht ihn aus? Antworten darauf gibt eine öffentliche Führung über den Bodenlehrpfad bei Beuren.
Von
Johannes Maria Fischer
Kreis Esslingen
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ARCHIV - 08.11.2019, Baden-Württemberg, Hohenstein-Oberstetten: Ein Schäfer steht mit einem Regenmantel im Schneeregen auf der Schwäbischen Alb, während seine Schafe grasen. (zu dpa: «Regen, Wind und Frost - wo es Schneeflocken geben könnte») Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Schäfer mit seinen Schafen auf der Schwäbischen Alb. Der Boden, auf dem er läuft und im Hintergrund die Kulturpflanzen blühen, hat viel zu erzählen.

dpa
  • Öffentliche Führung am Bodenlehrpfad Beuren: Start am Samstag, 20. Juni, 13.30 Uhr.
  • Expertin Dagmar Matter erklärt Entstehung und Entwicklung der Böden im Kreis Esslingen.
  • Rundgang über etwa vier Kilometer – Dauer rund drei Stunden, keine Anmeldung nötig.
  • Zehn Stationen zeigen Bodenfunktionen und regionale Besonderheiten wie tonreiche Albtrauf-Böden.
  • Thema ist auch der Schwäbische Vulkan und seine Tuffschlote – Einfluss auf Böden und Landschaft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wanderer lassen gerne den Blick über die Landschaft schweifen, Landwirte schauen aber auch gerne mal nach unten: Der Boden, der uns trägt und ernährt, hat viele Geschichten zu erzählen. Am Samstag, 20. Juni, gibt es die Gelegenheit, genauer nach unten zu schauen. Der Bodenlehrpfad des Landkreises Esslingen eröffnet auf einer rund vier Kilometer langen Strecke einen besonderen Blick auf die Oberfläche der Erde.

Im Rahmen einer öffentlichen Führung erläutert die Bodenexpertin Dagmar Matter vom Sachgebiet Bodenschutz und Altlasten des Landratsamts Esslingen die Entstehung und Entwicklung der Böden in der Region. Der etwa dreistündige Rundgang beginnt um 13.30 Uhr am Parkplatz des Freilichtmuseums in Beuren. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich, teilt das Landratsamt mit.

Zehn Stationen geben Auskunft über den Boden und seine Funktionen

An zehn Stationen entlang des Lehrpfads erfahren die Teilnehmer, welche Funktionen Böden im Naturhaushalt erfüllen und warum ihre Eigenschaften von Ort zu Ort so unterschiedlich sind. Besonders charakteristisch für die Region sind die tonreichen Böden am Albtrauf, die von den markanten Felswänden des Weißen Juras überragt werden.

Eine weitere geologische Besonderheit verbirgt sich tief im Untergrund: der Schwäbische Vulkan. Seine einstigen Tuffschlote beeinflussen bis heute die Bodenentwicklung und haben mit ihren markanten Kegelbergen das Landschaftsbild nachhaltig geprägt. Wie eng Natur, Landwirtschaft und menschliches Leben miteinander verbunden sind, zeigt sich zudem an einer Station im Freilichtmuseum. Dort wird deutlich, dass selbst die historische Baukultur der Region eng mit der Fruchtbarkeit der umliegenden Böden verknüpft ist.

Die Teilnahme kostet für Erwachsene drei Euro, für Jugendliche 1,50 Euro. Kinder unter zwölf Jahren können kostenlos teilnehmen. Inhaber der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg werden kostenfrei geführt.

StZ Kreis Esslingen
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