Blackout im Stromnetz: Kabel beschädigt: Stromausfall in der Wendlinger Ortsmitte

Zu einem rund 50-minütigen Stromausfall kam es am Montag in Wendlingen. Die Ursache war ein Stromkabel, das bei Bauarbeiten beschädigt worden war.
dpa/Hauke-Christian Dittrich- Stromausfall in Wendlingen und Unterboihingen: Teile der Stadt waren ohne Strom.
- Start war am Montag kurz vor 15 Uhr, Ampeln und Rathaus fielen aus.
- Ursache war ein bei Bauarbeiten beschädigtes Stromkabel, so Netze BW.
- Erstversorgung nach knapp 30 Minuten, nach 50 Minuten hatten alle wieder Strom.
- Doppelerdschluss löste Netzschutz aus – Umschaltungen stellten die Versorgung schrittweise her.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Um kurz nach 15 Uhr gab es am Montag, 26. Oktober, kurz vor 15 Uhr einen Stromausfall in Teilen von Wendlingen und Unterboihingen. Die Ampeln in der Stadtmitte blieben dunkel. Und auch das Rathaus war betroffen. Dort arbeitete die Verwaltung mit einem Notstromaggregat, um erreichbar zu bleiben. Ursache war nach Angaben des Betreibers Netze BW ein Stromkabel, das bei Bauarbeiten beschädigt worden war.
„Bereits nach knapp 30 Minuten hatten die ersten Haushalte wieder Strom“, sagt Mark Böttger, Pressesprecher der Netze BW. Technisch betrachtet lag nach seinen Worten ein sogenannter Doppelerdschluss vor. „Ein einzelner Erdschluss führt in der Regel zunächst noch nicht zu einer Unterbrechung der Stromversorgung.“ Durch bestimmte Vorgänge im Netz könne sich daraus jedoch ein Doppelerdschluss entwickeln, sagt der Unternehmenssprecher. Dieser verhalte sich ähnlich wie ein Kurzschluss: Der Netzschutz erkennt die Störung automatisch und schaltet den betroffenen Netzbereich aus Sicherheitsgründen ab.
Stromnetz „durch gezielte Umschaltungen wiederhergestellt“
Der Netze BW-Entstördienst habe gemeinsam mit der Leitstelle durch gezielte Umschaltungen im Mittelspannungsnetz die Stromversorgung Schritt für Schritt wiederhergestellt. „Störungen in Stromnetzen lassen sich trotz eines hohen technischen Standards nicht vollständig ausschließen“, sagt Böttger. Um Ausfälle möglichst selten und kurz zu halten, investiere die Netze BW kontinuierlich in Wartung, Erneuerung und Ausbau ihrer Netzinfrastruktur.
Jedes Jahr investiere das Unternehmen einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in sein Stromnetz. Darüber hinaus werde das Netz nach dem sogenannten N-1-Prinzip betrieben, erklärt Böttger: „Dadurch kann die Versorgung bei Ausfällen einzelner Betriebsmittel in vielen Fällen durch Umschaltungen schnell wiederhergestellt werden.“
