Eichenprozessionsspinner: Gefahr gebannt? Spielplätze in Esslingen wieder offen

Eichenprozessionsspinner breiten sich derzeit rasant aus.
imago stock&people (Symbolbild)- Esslingen öffnet die Waldspielplätze Jägerhaus und Berkheimer Wald wieder – Nester entfernt.
- Der Eichenprozessionsspinner breitet sich derzeit rasant aus, trotz vorbeugender Behandlung.
- Brennhaare der Raupen können starke Hautreaktionen und allergische Schocks auslösen.
- Fachfirmen sind stark ausgelastet, Warnschilder bleiben wichtig und Abstand ist geboten.
- Bei Kontakt raten Experten: Kleidung draußen wechseln, gründlich duschen und Haare waschen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Eichenprozessionsspinner ist an sich ein harmloser Nachtfalter. Vor seinen Raupen sollte man sich jedoch hüten. Die kleinen schwarzen Tierchen mit ihren hellen, weit abstehenden Härchen sehen zwar harmlos aus, doch sie entwickeln sich in der Region immer mehr zur Plage. Das Problem sind die sogenannten Brennhaare, die schwere Hautreaktionen und unter Umständen sogar allergische Schocks auslösen können. Die Härchen können sich lösen, wenn die Raupe herumkriecht. Über den Wind werden sie oft noch Hunderte Meter weit verteilt.
Entwarnung gibt es nun in Esslingen. Dort waren die beiden Waldspielplätze am Jägerhaus und im Berkheimer Wald abgesperrt, da zahlreiche Bäume mit dem Eichenprozessionsspinner befallen waren. Inzwischen sind sie wieder freigegeben, wie die Stadt informiert. Eine beauftragte Firma hatte die Nester professionell entfernt.
Schädlingsbefall ist in diesem Jahr besonders massiv
Die befallenen Bäume gehören zu den rund 220 städtischen Eichen, die seit 20 Jahren jedes Frühjahr vorbeugend behandelt werden. Trotzdem wurden sie dieses Mal nicht verschont. „Der Eichenprozessionsspinner tritt dieses Jahr derart massiv auf, dass selbst an behandelten Bäumen Nester zu finden waren“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Fachleute, die einen Befall beseitigen können, sind derzeit in der gesamten Region sehr gefragt und haben alle Hände voll zu tun. Beschilderungen, die vor dem Schädling warnen, sollten unbedingt weiter beachtet werden. Vor Nestern und Raupen ist Abstand zu halten. Wenn man dennoch mit den Härchen in Berührung gekommen ist, empfehlen Experten, die Kleidung am besten noch im Freien zu wechseln, gründlich zu duschen und die Haare zu waschen.
