Einsatz in Wolfschlugen
: Selbsternannter Verkehrsregler bedroht Polizei – Hundebiss bei Zugriff

Ein 57-Jähriger steht mitten auf der Straße und will wohl den Verkehr regeln. Als die Polizei eintrifft, wird er aggressiv und verschanzt sich im Haus. Spezialkräfte samt Polizeihund rücken an.
Von
red/dpa
Wolfschlugen
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Als die Polizei eintraf, wurde der Mann aggressiv und verschanzte sich im Haus. (Symbolbild)

David Inderlied/dpa
  • In Wolfschlugen stoppte ein 57-Jähriger morgens Autos und wollte offenbar den Verkehr regeln.
  • Beim Eintreffen der Polizei wurde er aggressiv, bedrohte die Beamten und verschanzte sich im Haus.
  • Gespräche blieben erfolglos – Spezialkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt.
  • Beim Zugriff biss ein Polizeihund den Mann, er wurde vorübergehend festgenommen.
  • Nach ärztlicher Behandlung kam der Mann in eine Fachklinik.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mitten auf der Straße stehend den Verkehr geregelt, dann Polizisten bedroht und sich verbarrikadiert: Ein 57-Jähriger hat in Wolfschlugen (Landkreis Esslingen) für einen Polizeieinsatz gesorgt, der erst mit einem Zugriff samt Hundebiss endete. Der Mann habe am Morgen mitten auf der Straße gestanden, Fahrzeuge angehalten und wohl den Verkehr regeln wollen, teilte die Polizei mit. Beim Eintreffen der Beamten sei er aggressiv geworden, habe sie bedroht und sich anschließend in seinem Haus verschanzt.

Verbale Versuche, ihn zum Verlassen des Gebäudes zu bewegen, seien gescheitert. Da eine Selbst- oder Fremdgefährdung nicht auszuschließen gewesen sei, hätten sich hinzugezogene Spezialkräfte gewaltsam Zutritt zu dem Haus verschafft. Der Mann sei vorübergehend festgenommen und dabei von einem Polizeihund gebissen worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach ärztlicher Behandlung sei er in eine Fachklinik gebracht worden.