Einzelhändler zufrieden mit dem Krautfest
: Neugierig auf Kraut nach indischer Art

Die Einzelhändler begleiten das Krautfest mit einem verkaufsoffenen Sonntag: Nahezu alle Geschäfte nehmen daran teil in Leinfelden-Echterdingen.
Von
Armin Friedl
Stuttgart
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Auch der Einzelhandel sorgte mit seinem Angebot für ein gelungenes Festles-Erleben.

/Philipp Braitinger

„Das Krautfest ist eine tolle Sache. Da macht auch der Einzelhandel gerne mit“, so Jörg Schweigert, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Echterdinger Fachgeschäfte. Und damit will er sagen: Quasi jeder Einzelhändler hat sich am verkaufsoffenen Sonntag zum Krautfest beteiligt. Die Ortspläne von Leinfelden und von Echterdingen, auf denen sämtliche Aktivitäten vermerkt waren mit Kurzerläuterungen, was da wann geboten wird, waren so noch um ein erhebliches Stück bunter.

Zeit für Gespräche und Beratungen

Ob es sich nun für jeden gelohnt hat – und vor allem: was gilt da als lohnenswert, da gehen die Meinungen naturgemäß dann eher auseinander. Schweigert: „Mit meinem Optiker-Fachgeschäft Sassenschmidt mache ich an einem solchen Tag keine nennenswerten Umsätze. Gut, wir haben die eine oder andere Sonnenbrille verkauft. Aber das war es auch schon.“ Da sieht es bei anderen Einzelhändlern, die mit ihren Produkten näher am Festlescharakter sind, schon anders aus. Der Blick nach vorne lohnt sich da schon eher für Schweigert: „An solch einem Sonntag schauen sich die Leute eben unser Geschäft an, wir kommen ins Gespräch und wir machen Termine für die nächsten Tage aus“. Deshalb steht der Chef da auch nicht allein im Laden, sondern das ganze Personal ist den ganzen Tag über anwesend.

Das Gemeinschaftsgefühl zählt

Und deshalb kann er diesen Sonntag auch nicht unter Freizeit verbuchen: „Was es da alles an Attraktionen und Köstlichkeiten rund ums Krautessen gegeben habt, kann ich nicht persönlich beurteilen, da eigentlich keine Zeit dafür da war, um mal da durchzuschlendern“, so Schweigert. Da muss er schon das mitnehmen, von dem die Besucher in seinem Laden geschwärmt haben. Schweigert: „Irgendwo soll es Kraut mit einer indischen Rezeptur gegeben haben. Das hat mich dann doch sehr neugierig gemacht.“

Was bleibt, ist das Gemeinschaftsgefühl, dass hier alle in der Stadtgemeinschaft an einem Strang gezogen haben, damit so etwas wie das Krautfest ein großer Besuchererfolg wird. „Wir haben zwei verkaufsoffene Sonntage im Jahr“, so Schweigert, „einer davon ist das Krautfest. Das ist sehr ausreichend.“

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