Finale der „Flammenden Sterne“
: Ein umstrittener Sieger beim Pyrotechniker-Wettstreit

Die Jury der „Flammenden Sterne“ erklärt einmal mehr den deutschen Teilnehmer Joachim Berner zum Sieger. Das sorgt nicht nur für Zustimmung.
Von
Kai Holoch
Stuttgart
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  • Joachim Berner setzte sich mit seinem Feuerwerk am Samstag durch.

    Foto: Michael Steinert
  • Joachim Berner hat ausschließlich auf klassische Musik gesetzt.

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  • Dabei hat er gewohnt präsise auf die Musik abgestimmte wunderschöne Bilder gezaubert.

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  • Allerdings hatte seine Show auch Längen.

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  • Das Publikum wartet gespannt auf das Feuerwerk . . .

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  • . . . oder freute sich über Showeinlagen.

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  • Ravels „Bolero“ gab es in voller Länge.

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  • Sogar das Ballonglühen hat am Samstag noch geklappt.

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  • Eine spektakuläre Lasershow bildet das Vorprogramm.

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  • Jede Menge Windmaschinen . . .

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  • . . . und insgesamt 28 Laser waren im Einsatz.

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  • Höhepunkte sind natürlich die Feuerwerke.

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  • Impression vom mexikanischen Beitrag

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  • Vor und nach dem Feuerwerk sorgen Bands für Stimmung auf dem Gelände.

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  • Natürlich gibt es auch was zu trinken.

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  • Wer aufs Riesenrad geht, bekommt einen besonderen Ausblick.

    7aktuell.de/Andreas Friedrichs
  • Lichtkunst – einmal anders

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  • So viel Laser gab es noch nie am Scharnhauser Park.

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  • Nebelmaschinen sind notwendig, um die Effekte zu verstärken.

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  • Das Licht strahlt direkt über die Köpfe.

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  • Ein farbenprächtiges Erlebnis

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  • Der Dampf wurde vom Wind schnell weggeblasen.

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  • Weitere Impressionen vom Auftakt des Festivals

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  • Ein umstrittener Sieger beim Pyrotechniker-Wettstreit

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  • Ein umstrittener Sieger beim Pyrotechniker-Wettstreit

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  • Ein umstrittener Sieger beim Pyrotechniker-Wettstreit

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Ostfildern - Er hat schon eindrucksvollere Feuerwerke im Rahmen des Festivals „Flammende Sterne“ im Ostfilderner Stadtteil Scharnhauser Park gezeigt. Dennoch hat sich auch beim diesjährigen Wettstreit der deutsche Pyrotechniker Joachim Berner durchgesetzt. Nach zweijähriger Pause hatte Berner wieder einmal auf Drängen des Veranstalters Jürgen Wünsche in den Wettbewerb eingegriffen, dabei allerdings eine zeitweise eher langatmige Show inszeniert. Eine siebenköpfige Jury erklärte Joachim Berner am Ende dennoch zum Sieger. Die Entscheidung quittierte ein Teil des Publikums am Sonntag mit Pfiffen.

Denn viele der rund 13 000 Besucher am Sonntag hatten den Australier Martin Brady mit seinem Beitrag vorne gesehen. Der Heavy-Metal-Fan Brady, der vor neun Jahren bei den „Flammenden Sternen“ mit einem Feuerwerk zu seiner Lieblingsmusik krachend untergegangen war, präsentierte ein farbenprächtiges Spektakel mit vielen hübschen Ideen und Effekten. Dazu erklangen ausschließlich klassische Werke.

Die Jury entschied sich aber anders und platzierte Brady lediglich auf Platz zwei. Mit dem dritten Platz musste sich der Mexikaner David Silva zufrieden geben, der am Freitag bei widrigen Wetterbedingungen und vor wenig Publikum mit seinem Feuerwerk das Festival eröffnet hatte.

Nach dem verregneten Auftakt am Freitag strömten die Besucher an den beiden letzten Festivaltagen auf das ehemalige Landesgartenschaugelände. Allein am Samstag zählte der Veranstalter Jürgen Wünsche knapp 30 000 Besucher. Noch liegen keine endgültigen Zahlen vor. Jürgen Wünsche geht aber davon aus, dass in diesem Jahr weit mehr als 40 000 Besucher in den Scharnhauser Park gekommen sind. Mit diesem Ergebnis zeigt sich Wünsche zufrieden. Allerdings hofft er, dass es 2018 – voraussichtlich vom 23. bis 25. August – endlich wieder ein Festival gibt, bei dem an allen drei Tagen keine Wolke am Himmel zu sehen ist. 2013 erlebten die „Flammenden Sterne“ ihren bisher größten Andrang. Damals kamen rund 55 000 Menschen in den Scharnhauser Park.

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