Flüchtlinge in Filderstadt
: Pläne für Unterbringung bleiben bestehen

Während Leinfelden-Echterdingen das Containerdorf auf dem Renault-Gelände abbauen will, sind die Pläne in Filderstadt zur Flüchtlingsunterbringung unverändert.
Von
Rebecca Anna Fritzsche
Stuttgart
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Im vergangenen Jahr hat die Stadt im Weilerhau eine temporäre Flüchtlingsunterkunft bauen lassen.

Archiv Caroline Holowiecki

Wie berichtet, reagiert die Stadt Leinfelden-Echterdingen darauf, dass die Flüchtlingszahlen sinken und ihr vom Landkreis weniger Flüchtlinge zugeteilt werden: Sie lässt das Containerdorf auf dem Renault-Gelände bis zum Ende des Jahres abbauen. Die aktuell dort lebenden Geflüchteten werden in anderen Unterkünften untergebracht.

In Filderstadt gibt es indes keine Umplanungen in der Flüchtlingsunterbringung: Oberbürgermeister Christoph Traub bestätigt, dass die Zahlen „insgesamt runtergehen“ – die Flüchtlinge werden auf Landkreisebene auf die einzelnen Kommunen verteilt. Allerdings blieben die Zuweisungszahlen für Filderstadt bis Ende 2026 gleich, weshalb auch die Unterbringungspläne gleich blieben. „Wir kümmern uns um die Menschen, die aktuell im Land sind, und wir brauchen die Unterkünfte, die wir haben und die geplant sind“, erklärt Traub. Beispielsweise sei auch der Rückbau der Unterbringungen am Festplatz Bonlanden und im Weilerhau bereits vorgesehen. Im Moment gebe es keinen Anlass, die bisherigen Überlegungen zu ändern oder aufzugeben.

Zur weiteren Entwicklung der Flüchtlingszahlen hat Christoph Traub eine klare Meinung: „Die Aufgabe, sich um Menschen in Not zu kümmern, wird uns nicht verlassen“, denn die Welt sei zu sehr krisen- und konfliktbelastet.

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