Großeinsatz im Kreis Esslingen
: Feuerwehrhaus brennt – Schaden in Millionenhöhe

Ein Großbrand hat am Montagabend das Feuerwehrhaus in Unterensingen im Kreis Esslingen schwer beschädigt. Der Schaden wird auf rund zehn Millionen Euro geschätzt.
Von
Julia Hawener
Stuttgart
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  • Eine massive Rauchsäule war weithin sichtbar.

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  • Offene Flammen schlugen aus dem Feuerwehrhaus.

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  • Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

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  • Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes laufen.

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  • Das Feuer richtete einen großen Schaden an.

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  • Der Brand wurde der Polizei gegen 18.35 Uhr gemeldet.

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Offene Flammen schlugen aus dem Feuerwehrhaus, eine gewaltige Rauchsäule war weithin sichtbar: In der Kelterstraße in Unterensingen (Kreis Esslingen) ist am Montagabend gegen 18.35 Uhr ein Großbrand ausgebrochen, wie ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums bestätigte.

Nach ersten Schätzungen entstand bei dem Brand in der Kelterstraße ein Schaden in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Durch das Feuer wurden laut einer Mitteilung der Polizei vier im Inneren geparkte Feuerwehrfahrzeuge, ein Feuerwehrboot, ein Gabelstapler und zahlreiche Ausrüstungsgegenstände zerstört.

Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes laufen. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen der Polizei derzeit nicht vor.

Passanten meldete starke Rauchentwicklung

Zunächst hatten mehrere Passanten über den Notruf eine große Rauchsäule gemeldet. Zudem löste ein Brandmelder aus. Als die Einsatzkräfte eintrafen, standen große Teile des Gerätehauses in Vollbrand.

140 Einsatzkräfte waren mit 22 Fahrzeugen im Einsatz und brachten den Brand bis 19:45 Uhr unter Kontrolle. Dafür musste das Dach geöffnet werden, um eine gezielte Brandbekämpfung zu ermöglichen, so die Feuerwehr.

Da Teile der Dachkonstruktion einsturzgefährdet waren, musste sie laut der Polizei noch in der Nacht mit einem Bagger abgetragen werden. Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Um die Versorgung mit Löschwasser sicherzustellen, mussten mehrere Schlauchleitungen über die Kreisstraße 1219 an den angrenzenden Neckar gelegt und die Fahrbahn voll gesperrt werden. Neben Einsatzkräften der Polizei befand sich der Rettungsdienst mit rund 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen am Einsatzort.

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