Kommunalpolitik in Esslingen
: Kuriose Nachrückerei im Esslinger Gemeinderat

FÜR Esslingen ist vom Stimmenanteil die kleinste Gruppierung im Esslinger Gemeinderat. Jetzt gab die gewählte Dilek Toy ihr Ehrenamt auf, doch die Nachfolge gestaltete sich schwierig.
Von
Johannes M. Fischer
Esslingen
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Dilek Toy hört auf.

Ines Rudel

Die für die Liste FÜR Esslingen gewählte Stadträtin Dilek Toy wird nicht mehr dem Esslinger Gemeinderat angehören – auf eigenen Wunsch legt sie das Ehrenamt nieder. Begründet hat sie dies damit, häufig und über längere Zeit nicht mehr in der Stadt zu sein. Die Gemeindeordnung lässt dies zu, wenn eine Bürgerin oder ein Bürger „häufig oder lang dauernd von der Gemeinde beruflich abwesend ist“.

Nachrücker winken ab

Nachrückerin wäre Sigrid Cremer gewesen, die aber abwinkt. Nachrückerin der Nachrückerin wäre Margitta Zöllner gewesen – die ebenfalls abwinkt. Beide lehnen dies aus Altersgründen ab. Auch das lässt die Gemeindeordnung zu, denn wenn jemand „mehr als 62 Jahre alt ist“, kann sie oder er eine ehrenamtliche Tätigkeit ablehnen. Nun rückt Michael Zöllner nach, der eine Mitgliedschaft im Gemeinderat nicht abgelehnt hat. FÜR Esslingen bildet mit Die Linke eine dreiköpfige Fraktionsgemeinschaft.

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