: Mega-Umbau: Wie eines der größten Kompostwerke Deutschlands saniert wird
Für 20 Millionen Euro wird das Kompostwerk in Kirchheim (Kreis Esslingen) modernisiert. Die neue Technik soll ab Ende Mai getestet, der Regelbetrieb im November aufgenommen werden.
Blick in die große Rottehalle. Auf der rechten Seite entstehen derzeit 18 sogenannte Rottetunnel. Das gesamte Konstrukt wird 127 Meter lang sein.
Elke Hauptmann
Das Kompostwerk in Kirchheim ist wegen der Umbauten im Inneren der großen Halle derzeit außer Betrieb.
Elke Hauptmann
Biomüll wird zwar weiterhin angeliefert, aber vor Ort nur zusammengetragen und vorübergehend in den Partnerbetrieb des Kreises Böblingen gebracht.
Elke Hauptmann
Im Bioabfall landen noch immer zu viele Plastiktüten. Störstoffe wie diese müssen mit großem technischen Aufwand herausgefiltert werden.
Elke Hauptmann
Michael Potthast, Geschäftsführer der Kompostwerk Kirchheim GmbH und Chef des Abfallwirtschaftsbetriebes (AWB) des Kreises Esslingen, erläuterte die Umbauarbeiten bei einer Führung.
Elke Hauptmann
Im Inneren der großen Rottehalle werden neue Betonwände gesetzt.
Elke Hauptmann
Insgesamt werden in der großen Halle 18 sogenannte Rottetunnel eingebaut – jeder einzelne ist 35 Meter tief, fünf Meter hoch und sechs Meter breit.
Elke Hauptmann
Durch den neuen Spaltboden wird später Luft in den mit Kompostmaterial gefüllten Rottetunnel geblasen.
Elke Hauptmann
Blick in die gut 140 Meter lange Rottehalle. Alle alten Geräte kamen raus, sie wurde gereinigt und erhält auch einen neuen Fußboden.
Elke Hauptmann
Die Arbeiten im Kompostwerk gehen Abschnitt für Abschnitt voran. Während im vorderen Bereich der Halle die Rottetunnel bereits deutlich erkennbar sind, ist im hinteren Bereich noch viel zu tun.
Elke Hauptmann
Die alten Maschinen in der Feinsortierung bleiben noch ein paar Jahre in Dienst.