Kreis Esslingen: Polizeibeamte angegriffen und verletzt

Handschellen musste einem Angreifer in Köngen angelegt werden.
Marcus Brandt/dpa- Polizei rückte zu Streit in Asylunterkunft in Köngen aus – Lage eskalierte vor Ort.
- Ein 34-Jähriger war verletzt und schlug einem Beamten das Handy aus der Hand.
- Der Mann griff die Polizei mit Faustschlägen an, Pfefferspray und Schlagstock stoppten ihn.
- Zwei Beamte wurden verletzt, einer konnte den Dienst nicht fortsetzen.
- Der 34-Jährige kam bis zum folgenden Morgen in Gewahrsam und erwartet Strafanzeigen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einer Auseinandersetzung in einer Asylunterkunft in der Robert-Bosch-Straße wurde die Polizei gerufen - und musste sich am Ende selbst verteidigen. Am Sonntagabend gegen 20 Uhr verständigte der Sicherheitsdienst der Unterkunft die Einsatzleitstelle der Polizei: Auf dem Gelände seien zwei Bewohner aneinandergeraten. Dabei soll es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. An der Unterkunft trafen die Beamten auf einen 34-jährigen Bewohner, der entsprechende Blessuren im Gesicht aufwies.
Bei der Aufnahme des Sachverhaltes soll der hochaggressive Mann dann unvermittelt einem der Beamten das Mobiltelefon aus der Hand geschlagen haben. In der Folge griff der 34-Jährige, der sich verbal nicht beruhigen ließ, die Polizeibeamten mit Faustschlägen an. Mit Unterstützung einer weiteren Streifenwagenbesatzung, Pfefferspray und einem Schlagstock wurde der Angreifer zu Boden geworfen - ihm wurden Handschellen angelegt.
Polizeibeamte verletzt beim Einsatz in Köngen
Dabei wurden zwei Polizeibeamte verletzt, einer von ihnen so schwer, dass er seinen Dienst in der Folge nicht mehr fortsetzen konnte. Auch der 34-Jährige wurde leicht verletzt, eine medizinische Versorgung war, abgesehen von einer Augenspülung durch die Besatzung eines hinzugerufenen Rettungswagens, nicht erforderlich. Der Beschuldigte wurde auf richterliche Anordnung bis zum folgenden Morgen in Gewahrsam genommen und sieht jetzt entsprechenden Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft entgegen, so die Polizei in einer Mitteilung.