Kuriose Sichtung am Himmel: Das hat es mit dem Kopfüber-Ballon im Kreis Esslingen auf sich

Werbeaktion der Firma Festo: drei Fesselballons, einer von ihnen scheint auf dem Kopf zu stehen.
FestoEine Flugkatastrophe oder doch das Werk eines Ballon-Kunstfahrers? Auf Social Media kursieren seit Kurzem Bilder von silberfarbenen Heißluftballons des Technologiekonzerns Festo aus dem Kreis Esslingen, die am Mittwoch am Himmel zu sehen waren – das Besondere: Einer der Ballons scheint verkehrt herum in der Luft zu schweben.
Der Instagram-Account „@stuttgarter.memes“ etwa teilte in der Story ein Bild des kopfstehenden Ballons und titelte: „Soll das so?“
Tatsächlich wirkte das Flugobjekt mit dem „Festo“-Logo, als rase es kopfüber in Richtung Erdboden. Die Firma Festo, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, gibt Entwarnung. Denn der Ballon befand sich nur scheinbar im Sturzflug und auch ein Ballon-Kunstfahrer war hier nicht am Werk. Was steckt dahinter?
Werbegang zum Jubiläum
Bei dem Kopfüber-Ballon, ein sogenannter Fesselballon, handelt es sich laut Angaben des Technologiekonzerns um einen Werbegag des Unternehmens. Die Gondel, die verkehrt herum zum Himmel zeigt, ist lediglich eine Attrappe. Die „richtige“ Gondel mit dem Ballonführer befindet sich – für Betrachter kaum sichtbar in der Hülle versteckt – dort, wo sie hin gehört, an der Unterseite des Ballons. Dort fährt ein Pilot und manchmal ein Fahrgast, meist ein Mitarbeiter von Festo, mit.
Begleitet wird der Ballon von einem zweiten „normalen“ Fesselballon. Dieser startet seine Fahrt in der Regel mit einem Piloten und fünf Fahrgästen.

Blick auf den besonderen Fesselballon.
Foto: FestoDen besonderen Fesselballon der Firma Festo gibt es bereits seit 1995. Es ist nicht das erste Mal, dass dieser in der Region abhebt und für Aufsehen sorgt. Immer wieder melden laut Festo besorgte Passanten das Flugobjekt, da sie davon ausgehen, dass es sich um einen Flugunfall handele. Unter anderem 2015 sichteten besorgte Leser Den Ballon Flugobjekt im Kreis Esslingen. Die Polizei gab daraufhin Entwarnung.
Oftmals seien laut Festo auch schon Piloten von der Polizei kontaktiert wurden, weil besorgte Passanten sie angerufen hatten. Selbst wenn Ordnungskräfte vorgewarnt würden, sei es bereits vorgekommen, dass die Polizei vor Ort war, weil sie alarmiert wurde.
Wie es aussieht, wenn der scheinbar kopfüber fahrende, unbesetzte Heißluftballon im Kreis Esslingen abhebt, sehen Sie im Video.
