Landeskriminalamt vor Ort: „Kinder sind aufgewühlt“: Polizeieinsatz im Umfeld der Esslinger Realschule

Zu einem Einsatz des Landeskriminalamtes kam es am Freitagmorgen bei der Realschule Oberesslingen.
Johannes M. FischerZu einem Einsatz von Kräften des Landeskriminalamtes ist es am Freitagmorgen im Umfeld der Realschule in Oberesslingen gekommen. Das bestätigt Pressesprecher Jürgen Glodek auf Anfrage unserer Zeitung.
Schülerinnen und Schüler der Realschule berichten laut einer Mutter von einer Machete, einem Messer oder einer Schlägerei. Klassenzimmer seien am Morgen von außen abgeschlossen, die Rollläden heruntergelassen worden. „Solange die Rektorin kein grünes Licht gibt, dürfen die Schüler nicht raus“, schreibt die Mutter unserer Redaktion.
Mittlerweile ist der Einsatz beendet. Ihre Kinder seien Zuhause, bestätigt die Mutter, sie seien aber „total aufgewühlt“.
Keine Gefahr für Schüler an Realschule Oberesslingen
Jürgen Glodek hält sich indessen bedeckt. Es habe einen Einsatz gegeben – das könne er bestätigen. Die näheren Umstände würden aber noch ermittelt. Zu einem späteren Zeitpunkt stellt er eine ausführlichere Presseinfo in Aussicht. Die Medienerklärung müsse aber noch mit der Staatsanwaltschaft abgeklärt werden.
Der Pressesprecher betont, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung oder Bedrohung der Schülerinnen und Schüler oder des Lehrpersonals der Realschule in Oberesslingen bestanden habe. Auch für die Umgebung der Schule habe es keine Bedrohungslage gegeben: „Um das zu verhindern, waren wir ja vor Ort.“ Nähere Informationen könne es zu diesem Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht geben.

Einsatzkräfte des Landeskriminalamts waren vor Ort.
Foto: Bernd Weißbrod/dpaAn die Eltern der Realschule Oberesslingen sandte die Schulleitung gegen 11.30 Uhr eine Mitteilung. „Liebe Eltern, zu Ihrer Information: In unserer Nachbarschaft gab es einen LKA-Einsatz, weshalb wir die zweite Pause verkürzt und die Schüler/innen in ihre Klassenzimmer geschickt haben. Unsere Schule/Schüler/innen betraf der Polizeieinsatz nicht“, heißt es in der Nachricht, die unserer Redaktion vorliegt.