Leinfelden-Echterdingen: Monsieur Poirot: Premiere im Theater unter den Kuppeln

Ensemble von „Monsieur Poirot“
TheaterDie Fans vom Theater unter den Kuppeln im Echterdinger Stadtteil Stetten wissen natürlich Bescheid: Nach der großen Sommerproduktion, meist ein Musical, ist noch lange nicht Schluss mit Theater im Freien auf der Weidacher Höhe. Weiter geht es bis weit in den Herbst hinein mit einem Klassiker, meist einer Schauspielproduktion. So auch jetzt.
Nach dem grandiosen Musical „Chess“, komponiert von den Abba-Männern Benny Andersson und Björn Ulvaeus sowie von Tim Rice, ist nun die Spürnase des Detektivs Hercule Poirot in Stetten gefragt. „Monsieur Poirot und der schwarze Kaffee“ heißt die nächste Produktion, die am 12. September Premiere hat im Theater unter den Kuppeln, die dann dort bis zum 4. Oktober in acht weiteren Aufführungen gespielt wird.
Agatha Christie: Da kommt noch ein Mord dazu
Das Stück selbst stammt natürlich aus der Feder der legendären Autorin Agatha Christie. Und man kann sich schon darauf verlassen, dass die Kuppeln-Theaterleute wieder eine spannende und kurzweilige Fassung für die Bühne entwickelt haben, schließlich arbeiten sie ja schon seit vielen Jahren miteinander in diesem Haus.
Und da geht es zunächst einmal um sehr viel: Um das Schicksal der Menschheit. Denn der exzentrische Physiker Sir Claud Amory hat die Pläne für eine Atombombe entwickelt, die zu Lebzeiten von Christie noch kein Fakt war, sondern noch Forschungsgegenstand. Und die wurde gestohlen, gerade als Poirot und sein Adlatus Captain Hastings den Landsitz von Sir Claud Amory besuchen. Da geht es dann drunter und drüber. Und Poirot und Hastings haben es dann auf einmal noch mit einem Mord vor Ort zu tun.
Was das alles mit schwarzem Kaffee zu tun hat? Das alles wird geklärt im Laufe dieses Theaterabends. Bei hoffentlich noch einigen milden Abenden, denn gespielt wird wie immer im Freien. Aber zumindest die Zuschauer haben ein Dach über dem Kopf. Das ist ein Krimi mit zahlreichen falschen Fährten, einer spannenden Nebenhandlung mit berüchtigten Spionen sowie der ethisch herausfordernden Frage, ob man Atomreaktionen für Waffen nutzen sollte. Und „very british“ geht es dann auch noch zu.