STZ+STZ+Mistelbefall in Nürtingen
: „Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit“ – Misteln bedrohen Streuobstwiesen

Mistelbefall bedroht Nürtingens Streuobstwiesen. Ein Pilotprojekt kämpft gegen die Ausbreitung. Doch wie erreicht man die Bäume auf Privatgrund?
Von
Evelyn Scheer
Esslingen
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  • Vom Liebessymbol zum Streuobstwiesengefährder: Misteln werden zum Problem für Bäume im Raum Nürtingen.

    Ralph Scheer
  • Hier setzt das Pilotprojekt „Mistelschnitt auf Privatgrundstücken“ des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies in Zusammenarbeit mit dem Landesumweltministerium und weiteren Akteuren an. Ihr Ziel ist, größere mistelfreie Gebiete zu schaffen.

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  • Jasmin Berger vom Landesministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (links) erläutert, wie gegen Misteln auf Privatgrundstücken vorgegangen werden kann. Ebenfalls im Bild: Maria Schropp, Geschäftsführerin des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies, und Nürtingens Oberbürgermeister Johannes Fridrich.

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  • Beteiligt sind Nürtingen, Reutlingen, Balingen, Owen und Lenningen.

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  • Die Mistel ist ein Halbschmarotzer, der insbesondere Apfelbäume schwächt und ganze Streuobstbestände gefährdet. Gründe für ihre teils massenhafte Ausbreitung sind überalterte, ungepflegte Bäume, die zusätzlich unter Trockenheit leiden.

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  • Häufig wachsen Misteln auf privatem Gelände und befallen von dort aus selbst gut gepflegte Bestände in der Nähe.

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  • Jürgen Scholz, Obstbaumeister und einer der Fachwarte in Nürtingen, gibt Tipps zur Mistelentfernung.

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  • Laut Scholz lassen sich junge Misteln leicht vom Ast streifen, ältere müssen mitsamt einem 50 Zentimeter bis ein Meter langen Aststück entfernt werden.

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