Ordnungsamt in Esslingen
: Stadt meldet besondere Vorkommnisse – was steckt dahinter?

Im Jahr 2024 gab es laut Ordnungsamt 30 sogenannte besondere Vorkommnisse in Esslingen. Was mysteriös klingt, lässt sich einfach entschlüsseln. Das steckt dahinter.
Von
Sebastian Xanke
Esslingen
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Der Städtische Ordnungsdienst ist vielerorts in der Stadt unterwegs. (Symbolbild)

imago/Dreamstime

Im vergangenen Jahr hat der Städtische Ordnungsdienst in Esslingen 30 sogenannte besondere Vorkommnisse registriert. Bei 19 davon hätten die Mitarbeitenden körperliche Gewalt anwenden müssen, teilt die Stadt mit. Aber was steckt genau hinter den mysteriös klingenden Fällen? Generell befasst sich der Esslinger Ordnungsdienst mit „Aufgaben und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr sowie der Unterbindung von Ordnungswidrigkeiten“, teilt die Stadt mit.

Unterwegs sind die Einsatzkräfte unter anderem an der Mobilen Wache am Bahnhof, auf anderen öffentlichen Plätzen und Parks, auf Spielplätzen und bei Schulen. Außerdem kontrolliert der Ordnungsdienst stehende Fahrzeuge, Gaststätten und die Einhaltung des Waffenrechts. Auch in den Bereichen Jugendschutz, illegale Müllentsorgung und bei der Sicherung von Veranstaltungen und Versammlungen ist er in Esslingen aktiv.

Was sind besondere Vorkommnisse in Esslingen?

Besondere Vorkommnisse stechen in den genannten Aufgabenbereichen des Ordnungsdienstes hervor. Dazu zählen demnach „Einsätze oder Situationen, die über das gewöhnliche Maß an alltäglichen Ordnungsaufgaben hinausgehen“, teilt die Stadt auf Nachfrage mit. In den Fällen gebe es ein „erhöhtes Konflikt- oder Aggressionspotential“, die städtischen Mitarbeitenden wendeten deshalb teilweise körperliche Gewalt an.

Zu solchen Einsätzen kommt es laut der Stadt, wenn Menschen aggressiv auftreten oder gewalttätig werden, Anweisungen des Ordnungsdienstes ignorieren oder fliehen wollen. Auch, wenn eine unmittelbare Gefahr für die betroffene Person oder andere Menschen besteht, greifen die Einsatzkräfte ein. „Der Einsatz körperlichen Zwangs wird dabei erst angewandt, wenn alle milderen Mittel nicht wirksam sind“, sagt die Stadt.

Beispiele für besondere Vorkommnisse in Esslingen gibt es viele: Dazu zählen ein Pfeffersprayangriff in einem Bus, ein Ladendiebstahl, aggressive, randalierende oder alkoholisierte Personen und die Schlichtung von Auseinandersetzungen. Außerdem half der Ordnungsdienst im vergangenen Jahr verletzten, bewusstlosen oder verwirrten Menschen.

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