STZ+STZ+Sammler Jürgen Pintscher aus Esslingen
: Das Geheimnis der einseitigen Osterpostkarten

Jürgen Pintscher aus Esslingen-Mettingen liebt die Feiertage: Zu Ostern blüht er auf. Um sich das ganze Jahr über dieses gute Gefühl zu bewahren, sammelt er österliche Dekoartikel. Postkarten etwa. Sie bergen viele Geheimnisse und eine seltsame Art der Beschriftung.
Von
Simone Weiß
Esslingen
Jetzt in der App anhören
  • Ostern frei interpretiert: Jürgen Pintscher aus Esslingen-Mettingen hat Postkarten mit vielen Motiven gesammelt.

    /ulgrin
  • Jürgen Pintscher aus Esslingen-Mettingen ist ein leidenschaftlicher Sammler von Österlichem. Auch Osterpostkarten gehören zu seinem Sortiment.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Ob Kunst oder Kitsch - das ist Ansichtssache. Doch fantasievoll sind die Osterpostkarten aus der Sammlung Pintscher allemal.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Jürgen Pintscher wurde in Hessen geboren.

    Robin Rudel /Robin Rudel
  • Einen Teil seiner Kindheit musste er im Kinderheim verbringen. Die Feiertage hat er trotz oft schwieriger Verhältnisse in guter Erinnerung. Die Begeisterung für Ostern und Weihnachten hat er sich bis ins Erwachsenenalter bewahrt.

    Simone Weiß /Simone Weiß
  • Bis in die 1960er Jahre hinein begann das neue Schuljahr nach Ostern. Osterpostkarten wurden daher auch mit guten Wünschen zum Schulstart verbunden.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Früher hat Jürgen Pintscher Ausstellungen mit seinen Exponaten bestückt. Doch inzwischen hat er das aus Altersgründen aufgegeben.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Von 1900 bis in die 1930er Jahre hinein wurden Osterpostkarten durch Prägungen, Gold- und Lackfarbe oder Glitzersteinchen aufgewertet.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Karten weniger luxuriös. Viele wurden auf ungebleichtem Papier gedruckt.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Während des Ersten Weltkriegs gab es viele Osterpostkarten. Im Zweiten Weltkrieg waren sie Mangelware.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Die Männer kommen nicht aus ihrem Ostereiergefängnis heraus. Humorvolle Osterpostkarten gibt es auch.

    Roberto Bulgrin/Roberto Bulgrin
  • Bis 1905 wurden Postkarten auf der Bilderseite beschrieben.

    Simone Weiß/Simone Weiß
  • Erst nach 1905 konnte die Rückseite von Osterpostkarten auch für Mitteilungen genutzt werden. Zuvor wurde der gesamte Platz für die Adresse gebraucht.

    Roberto Bulgrin /Roberto Bulgrin
  • Viele Texte auf den Postkarten von Jürgen Pintscher sind nur schwer zu lesen und zu entziffern.

    Simone Weiß/Simone Weiß
  • Jürgen Pintscher sammelt auch Osterschnittbögen.

    Robin Rudel /Robin Rudel
  • Jürgen Pintscher hat einen riesengroßen Fundus an österlichen Sammelartikeln.

    Robin Rudel /Robin Rudel
1 / 16