Starker Geruch verrät Inhalt: Kreis Esslingen: 25 Kilogramm Marihuana per Paket verschickt

Fund von 25 Kilogramm Marihuana in einem Paketzentrum im Kreis Esslingen am 1. Juli 2026
Zoll- Zoll stoppt im Kreis Esslingen ein Paket mit 25 Kilogramm Marihuana.
- Der starke Geruch verriet den Inhalt – Beamte öffneten die Sendung im Logistikzentrum.
- Die Lieferung kam aus Tschechien und war für einen Empfänger in Frankreich bestimmt.
- Laut Zoll ist dort Handel und Konsum illegal, Ermittlungen gehen an französische Behörden.
- Wert mutmaßlich im sechsstelligen Bereich, entdeckt am Mittwoch, 1. Juli.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eigentlich sollte die Sendung nach Frankreich, doch deren starker Geruch hat den Inhalt verraten: Laut Hauptzollamt Ulm ist im Kreis Esslingen die Lieferung eines Pakets mit 25 Kilogramm Marihuana gestoppt worden. Eine Menge, die die Zöllner nicht oft machen, wie Hagen Kohlmann von der Kommunikation des Hauptzollamtes auf Anfrage sagt.
Wie die Behörde am Freitag berichtet, ist der Fund bereits am Mittwoch, 1. Juli, gemacht worden. „Die Zöllner öffneten die Sendung in einem Logistikzentrum im Landkreis Esslingen, weil starker Geruch den Inhalt verriet“, heißt es in der Pressemitteilung des Zolls.
Das Paket sei aus Tschechien gekommen und sollte an einen Empfänger in Frankreich. Dort seien Konsum und Handel von Marihuana illegal.
Marihuana-Fund im Kreis Esslingen: Zoll überprüft verdächtige Post
Es handele sich nicht um Marihuana zu medizinischen Zwecken, sagt Kohlmann. Oft handele es sich in solchen Fällen um Sendungen, die gewerblich angestoßen seien mit verschleiertem Absender und Empfänger - mutmaßlich sollte das Marihuana also illegal an Endverbraucher verkauft werden. Es hat mutmaßlich einen Gesamtwert im sechsstelligen Euro-Bereich, darauf lassen Angaben zu durchschnittlichen Preisen des Anti-Drogen-Amtes des französischen Innenministeriums schließen.
Das Gemeinsame Zentrum für deutsch-französische Polizei- und Zollzusammenarbeit in Kehl sei daraufhin informiert worden. Die Ermittlungen würden nun an die französischen Kollegen übergeben, teilt Kohlmann mit.
Der Zoll überprüfe regelmäßig verdächtige Post im Hinblick auf Verbotenes. Auch vor Durchfuhrsendungen innerhalb der EU machen die Beamten demnach nicht halt. „Hierzu werden Sendungen risikoorientiert ausgesteuert“, heißt es in der Mitteilung weiter. Neben Spürhunden setze man zudem auf mobile Röntgentechnik.
Dabei sei der Kreis Esslingen im Vergleich zu anderen Orten kein Hotspot. Ähnliche Funde habe es bereits in Ulm und im Bodenseebereich gegeben, sagt Kohlmann. „Umschlagsplätze sind im Grunde alle Orte, wo Logistik stattfindet; Verteilerzentren, Flughäfen, Häfen, Posthallen et cetera.“
