Tierische Therapeuten wie Hunde oder Pferde sind keine Seltenheit mehr – Schafe hingegen schon. Die kleine Herde auf der Wiese im Nürtinger Stadtteil Neckarhausen sorgt für Glücksgefühle und Entspannung bei Jung und Alt.
Gitti Wierichs (links) und der 19-Jährige Justin haben eine gute Zeit mit den Schafen.
Ines Rudel
Auf einer Streuobstwiese in Neckarhausen (Nürtingen) sind die sieben Therapieschafe des Vereins Wiesenliebe im Einsatz.
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Dem 19-Jährigen Justin tut der Kontakt mit den Tieren sichtlich gut.
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„Unsere Alpinen Steinschafe sind vom Charakter her sehr zutraulich und offenherzig“, sagt Gitti Wierichs, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Leonie Waldner Gründerin des Vereins ist.
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Die Tiere sind ausgebildete Therapeuten - seit dem vergangenen Sommer haben sie ihre Ausbildung abgeschlossen.
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Von den Tieren, die einen natürlichen Fluchtinstikt haben, können Kinder und Jugendliche lernen, Grenzen zu akzeptieren und sich zu beruhigen, ist Wierichs sicher.
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Zusätzlich hat sich der Verein auch den Artenschutz der bedrohten Alpinen Steinschafe und die Pflege von Streuobstwiesen auf die Fahnen geschrieben.