Tödlicher Mietstreit in Esslingen
: Häuser unbewohnbar? Nachbarn werden in Hotels untergebracht

Einen Tag nach dem Mietstreit in Esslingen, bei dem zwei Menschen starben und ein Haus niederbrannte, haben die Aufräumarbeiten begonnen. Bewohner der Nachbarhäuser können noch immer nicht zurück in ihre Wohnungen.
Von
Johannes M. Fischer
Stuttgart
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  • Von dem niedergebrannten Haus ist fast nur noch Schutt und Asche übrig.

     
  • Nach dem Feuer ist das Haus bis auf den ersten Stock schon fast komplett abgerissen.

    Fotoagentur-Stuttgart/Andreas Rosar
  • Die Abrissarbeiten am Unglückshaus werden sich noch eine Weile hinziehen.

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  • In den beiden Nachbarhäusern dürfen bis auf weiteres keine Menschen wohnen. Es ist nicht klar, wie stabil sie noch sind.

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  • Zuweilen raucht es noch. Auch am Freitagmorgen mussten noch einzelne Brandherde gelöscht werden.

    Johannes M. Fischer
  • Die Arbeiten sind schwierig an dem Haus, das am Tag zuvor niederbrannte.

    Johannes M. Fischer
  • Komplizierter Einsatz am Donnerstag, als das Feuer erst noch gelöscht werden musste.

    Fotoagentur-Stuttgart/Andreas Rosar
  • Rund 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

    Andreas Rosar
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Nach dem tödlichen Mieterstreit und der Brandstiftung in der Esslinger Altstadt haben die Aufräumarbeiten am Tatort begonnen. Die Polizei geht davon aus, dass ein Mieter das Feuer legte und den Sohn des Vermieters und dann sich selbst tötete. Eine weitere Bewohnerin und der Hauseigentümer wurden teils schwer verletzt. Das Haus „Am Kronenhof“ wurde inzwischen von der Feuerwehr bis auf das Erdgeschoss abgebrochen. Vor dem Gebäude, wo auch der Aufräum- und Abrissbagger steht sowie ein Bauschuttcontainer, wurden mehrere Meter der Straße abgesperrt.

Am Freitagmorgen gab es offenbar noch immer brenzlige Stellen, an denen Rauch aufstieg. Ein weiteres Eingreifen der Feuerwehr sei nicht mehr erforderlich, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Nach deren Auskunft wird seit 7.30 Uhr der restliche Brandschutt entfernt.

Zwei Häuser in Esslingen müssen von Statikern geprüft werden

Da am Donnerstag nicht klar war, ob die beiden Nachbargebäude weiterhin bewohnbar sind, wurden mehrere Bewohner in Hotels untergebracht. Insgesamt acht Menschen kamen bei Bekannten unter, elf wurden von der Stadt mit einem Nachtlager versorgt. Einige von diesen ziehen heute vorübergehend um in eine Einrichtung für Obdachlose. Ein Bewohner, der in einem der Gebäude einen Nebenwohnsitz hat, war nicht vor Ort. Der kommunale Ordnungsdienst war bis in den späten Abend vor Ort – für den Fall, dass Bewohner Medikamente oder andere Dinge aus der Wohnung benötigten.

Die nächsten Schritte sehen jetzt so aus: Die Nachbargebäude werden von einem Statiker geprüft. „Bis das Ergebnis der Prüfung vorliegt, ist der Zugang zu den Gebäuden nicht möglich und der Bereich um die Gebäude abgesperrt“, erklärt Baubürgermeister Hans-Georg Sigel.

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