Unfall bei Neckartailfingen: Tödlicher Frontalcrash auf freier Strecke: Polizei gibt weitere Informationen

Zu einem tödlichen Unfall kam es am Donnerstag gegen 15.45 Uhr auf der Bundesstrasse 312 auf Höhe des Aileswasensees bei Neckartailfingen. Das führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
SDMG- Auf der B 312 bei Neckartailfingen kam es am Donnerstag zu einem tödlichen Frontalcrash.
- Ein 38-Jähriger geriet beim Aileswasensee auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem Sattelzug.
- Der Mann starb noch an der Unfallstelle – der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
- Ein VW Touran einer 71-Jährigen wurde durch umherfliegende Teile beschädigt.
- Die B 312 war bis etwa 1 Uhr gesperrt, ein Gutachter unterstützt die Ermittlungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Tödliche Verletzungen hatte ein Mann bei einem Unfall am Donnerstag auf der B 312 zwischen den Anschlussstellen B 297 und Bempflingen erlitten. Nachdem die Polizei am Donnerstagabend kaum weitere Informationen zu dem Zusammenstoß auf der Bundesstraße gegeben hatte, veröffentlichte sie am Folgetag erste Erkenntnisse zum Unfallhergang und den Beteiligten.
Demnach war ein 38-Jähriger gegen 15.45 Uhr mit seinem Seat auf der Bundesstraße in Richtung Metzingen unterwegs, als er auf der freien und übersichtlichen Strecke beim Aileswasensee zu weit nach links und auf die Gegenfahrbahn geriet.
Dort sei der Kleinwagen mit einem Sattelzug der Marke Scania zusammengestoßen, der ihm ordnungsgemäß entgegen gekommen sei. Der Lastwagenfahrer hatte laut Polizei keinerlei Chance, zu reagieren. Die Ursache des schweren Unfalls ist den weiteren Angaben zufolge noch nicht geklärt.
Nach dem Zusammenstoß auf der B 312: 38-Jähriger stirbt noch vor Ort
Bei dem Zusammenstoß ist der Seat-Fahrer so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle starb. Weil Fahrzeugteile umherflogen, wurde der VW Touran einer 71-Jährigen beschädigt. Der Fahrer des Sattelzugs und die Autofahrerin blieben laut Polizei aber unverletzt.
Am Seat und an der Sattelzugmaschine entstand jeweils Totalschaden. Beide Fahrzeuge und auch der nicht mehr fahrbereite VW wurden von Abschleppdiensten geborgen. Die Schäden an den Fahrzeugen und an Verkehrseinrichtungen schätzt die Polizei auf insgesamt 41.000 Euro. Zu den Ermittlungen habe man einen Gutachter hinzugezogen.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und zur Unfallaufnahme war die Bundesstraße bis etwa 1 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet, was zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Neben zahlreichen Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Straßenmeisterei waren auch Mitarbeiter der Psychosozialen Notfallversorgung im Einsatz.