Versteigerung in Esslingen
: Fundsachen kommen unter den Hammer

Wer vor mehr als sechs Monaten in Esslingen etwas verloren hat und noch nicht auf dem Fundbüro war, hat bald Pech gehabt. Denn am Montag, 7. April, steht die Versteigerung von Nichtabgeholtem an – verkauft wird aber nicht alles.
Von
Frederic Feicht
Esslingen
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Manche Fundsachen dürfen nicht versteigert werden.

imago stock&people

Jeder verliert mal was. Mit viel Glück findet man das Vermisste selbst wieder. Falls nicht, kann man ja mal auf dem Fundbüro nachfragen. Dort landen laut Stadtverwaltung täglich etwa zwei bis drei Gegenstände.

Mindestens sechs Monate hat man ab dann Zeit, seine Sachen wieder abzuholen – natürlich nur nach Vorlage eines Beweises, dass man auch der rechtmäßige Besitzer ist. Ist dieser Zeitraum um, werden die Fundsachen versteigert. So eine Auktion findet in Esslingen am Montag, 7. April, im Waisenhof hinter dem Behördenzentrum statt.

Das muss man beachten, wenn man etwas Wertvolles findet

Bei der Auktion muss in bar bezahlt werden

Angeboten werden beispielsweise Schmuck, Fahrräder und technische Geräte wie Kopfhörer. Was nicht versteigert wird, ist natürlich gefundenes Bargeld. Auch Smartphones und Laptops, also alles, was persönliche Daten enthält, kommt laut Stadt nicht unter den Hammer. Bestimmt findet auch das ein oder andere Kuriosum einen neuen Besitzer.

Die Versteigerung beginnt um 14 Uhr. Die Aktion findet im Außenbereich statt. Falls es regnen sollte, ist daher ein Regenschirm angebracht, wer keinen hat: Vielleicht wird dort ja einer versteigert. Je nach Regenstärke könnte der aber über dem eigentlichen Marktwert weggehen. Wichtig: Wer mitbieten möchte, muss Bargeld mitbringen.

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