Wahlsonntag im Kreis Esslingen: Bürgermeisterwahl in Ohmden: Klarer Sieg für die Amtsinhaberin

Blumen für die Wahlsiegerin: Bei der Bürgermeisterwahl wurde Barbara Born (rechts) im Amt bestätigt.
Markus BrändliIm Rathaus von Ohmden, der mit rund 1750 Einwohnern zweitkleinsten Gemeinde im Landkreis Esslingen, bleibt alles beim Alten: Bürgermeisterin Barbara Born kann weitere acht Jahre als Chefin der Gemeindeverwaltung agieren. Bei der Wahl an diesem Sonntag sprachen sich 77,2 Prozent der Wähler für die 57-Jährige aus. „Ich freue mich riesig“, bedankte sich Barbara Born bei den Wählern.
Nach der Schließung der Wahllokale um 18 Uhr hatten sich trotz der Kälte etliche Einwohner vor dem Ohmdener Rathaus zur offiziellen Bekanntmachung des vorläufigen Wahlergebnisses eingefunden. Kurz vor 19 Uhr teilte der stellvertretende Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Klaus Dolde, schließlich mit: Die Amtsinhaberin hat sich im ersten Wahlgang klar gegen ihren Herausforderer Achim Dschafarow durchgesetzt. Der 37-jährige Ohmdener holte 21,2 Prozent der Stimmen.

Esslingens Landrat Marcel Musolf gehörte zu den ersten Gratulanten.
Foto: Markus BrändliDas Wahlergebnis der Diplom-Verwaltungswirtin liegt zwar etwas unter dem von vor acht Jahren, als Barbara Born mit 79,2 Prozent der Stimmen erstmals in das Amt gewählt wurde, das durch den Wechsel von Martin Funk nach Altbach vakant wurde. Sie kann sich mit diesem eindeutigen Vertrauensbeweis jedoch in ihrer bisherigen Arbeit bestätigt fühlen.
Im Vorfeld der Abstimmung hatte Barbara Born mehrfach betont, sie wolle gern weiterhin als Bürgermeisterin Verantwortung in der Gemeinde übernehmen, Begonnenes fortführen und gemeinsam mit den Bürgern Neues gestalten. „Es ist mein Herzenswunsch, die vor uns liegenden Zukunftsaufgaben mit all meinem Wissen, meinem Engagement und meiner Tatkraft gemeinsam mit den Einwohnern anzupacken und mit ihnen an einem lebens- und liebenswerten Ohmden zu arbeiten.“
Zur Abstimmung aufgerufen waren 1380 Wahlberechtigte, die Wahlbeteiligung lag bei 57,7 Prozent (2018: 69,3 Prozent). Auf dem amtlichen Stimmzettel standen lediglich die beiden Namen Barbara Born und Achim Dschafarow, vereinzelt haben die Wähler aber von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, den Namen ihres persönlichen Favoriten in die freie Zeile einzutragen. So wurden weitere sechs Personen genannt, unter anderem Weilheims Bürgermeister Johannes Züfle. Die Anzahl der derart vergebenen Stimmen ist jedoch so gering, dass sie keinen Einfluss auf den Ausgang der Bürgermeisterwahl haben.