Wendlinger Kulturzeit
: Bühnenstück: „Wie Georg Elser beinah’ die Welt verändert hätte“

Das Schicksal des NS-Widerstandskämpfers Georg Elser steht im Mittelpunkt eines Bühnenstücks, das im Rahmen der Wendlinger Kulturzeit zu sehen ist.
Von
Kerstin Dannath
Esslingen
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Als Elsers Bombe explodierte, hatte Hitler den Münchner Bürgerkeller bereits verlassen.

IMAGO/GRANGER Historical Picture Archive

Vom August 1939 an ließ sich der Kunstschreiner Georg Elser mehr als 30 Nächte lang im Münchner Bürgerbräukeller einschließen und höhlte eine Säule hinter dem Rednerpult aus, um dort eine Zeitzünderbombe zu installieren. Der Anschlag auf Adolf Hitler am 8. November 1939 scheiterte aber knapp, weil die gesamte NS-Führungsriege – entgegen dem ursprünglichen Zeitplan – den Saal 13 Minuten früher als geplant verließ.

„13 Minuten – wie Georg Elser beinahe die Welt verändert hätte“, so heißt denn auch ein Bühnenstück von Bernd Wengert und Michael Moravek, das am Samstag, 18. April, von 19 Uhr an im Wendlinger Treffpunkt Stadtmitte zu sehen ist. Das Stück basiert auf dem Verhörprotokoll der Gestapo und rückt den Menschen Georg Elser, seinen scharfen Blick für die Entwicklung Deutschlands unter Hitler und den dramatischen Verlauf seiner Tat in den Vordergrund.

Inspiriert durch das Schicksal Georg Elsers hat Moravek Songs für das Bühnenstück geschrieben. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 17 Euro (Abendkasse: 18 Euro) und sind in der Stadtbücherei Wendlingen, im Buchladen im Langhaus und im Bürgertreff MiT erhältlich.

 Weitere Informationen und das Programm www.wendlingerkulturzeit.de

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