Zeitreisen in Esslingen: Historie mit Humor und Herz

Im Stadtmuseum „Gelbes Haus“ am Hafenmarkt wartet so mancher Schatz darauf, entdeckt zu werden.
Roberto BulgrinManche Geschichtslehrer traktieren ihre Schüler mit einem Wust an historischen Jahreszahlen. Doch es geht auch anders: Zwei Führungen durch Esslingens Stadtgeschichte am Sonntag, 21. September, wollen Historie mit Humor und Herz bieten.
Wie die Menschen früher lebten, das ist einer der Schwerpunkte des Rundgangs um 13.30 Uhr durch das Stadtmuseum „Gelbes Haus“ am Hafenmarkt 7 in Esslingen. Der Spannungsbogen reicht von der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Testament des Abtes Fulrad von St. Denis im Jahr 777 bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts.

Unter der Stadtkirche St. Dionys am Marktplatz wird es spannend: Reste von Vorgängerbauten und andere Relikte führen zurück in die Geburtsstunden der Stadt Esslingen.
Foto: Roberto BulgrinEine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnehmerzahl aber begrenzt. Zur Teilnahme ist nur der Eintritt in das Museum zu entrichten. Geöffnet ist das Stadtmuseum dienstags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags bis samstags von 13 bis 17 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. Montags ist das Museum geschlossen.
Zurück an die Wiege Esslingens im Untergrund der Stadtkirche
Um 15 Uhr geht es in den Untergrund. Die Ausgrabungen unterhalb der Stadtkirche St. Dionys am Marktplatz führen zurück in die Vergangenheit und an die Wiege Esslingens. Denn hier wurden bedeutende Weichen für seine Entwicklung gestellt. Zu sehen sind Reste der beiden Vorgängerbauten der Stadtkirche St. Dionys. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Teilnehmerzahl aber ebenfalls begrenzt. Treffpunkt ist am Eingang neben dem Hauptportal. Das Museum St. Dionys kann nur im Rahmen geführter Rundgänge an Donnerstagen und Sonntagen jeweils um 15 Uhr besichtigt werden. Keinen Rundgang gibt es aber am Sonntag, 28. September.
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