Fahndungserfolg an der Grenze: Bundespolizei zieht von 48‑Jährigem Auto und Bargeld ein

Am Grenzübergang Hörbranz kontrollierte die Bundespolizei einen 48-Jährigen, der wegen verschiedener Vorwürfe gesucht wurde. (Symbolfoto)
Armin Weigel/dpa- Bundespolizei kontrollierte am Grenzübergang Hörbranz einen 48-jährigen Italiener.
- Gegen ihn lagen vier Fahndungstreffer vor, unter anderem wegen Betrug und Computerbetrug.
- Amtsgerichte Geislingen und Esslingen sowie Staatsanwaltschaft Ulm suchten nach dem Mann.
- Vollstreckungsauftrag zur Vermögensabschöpfung: knapp 42.000 Euro – Auto und 3.500 Euro eingezogen.
- Der Mann war auf dem Weg zu seiner im Landkreis Göppingen wohnenden Frau und wurde entlassen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Samstag hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) bei einem Italiener gleich vier Fahndungstreffer gelandet. Der Polizeibekannte durfte später ohne Auto und um 3500 Euro ärmer die Dienststelle verlassen.
Eine Streife der Lindauer Bundespolizei stoppte kurz nach Mitternacht einen Pkw mit deutschem Kurzzeitkennzeichen. Bei der Überprüfung des italienischen Fahrers fanden die Beamten heraus, dass die Amtsgerichte Geislingen und Esslingen sowie die Staatsanwaltschaft Ulm wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsgeld, Betrugs und Computerbetrugs per Aufenthaltsermittlung nach dem 48-Jährigen suchten. Weiterhin lag eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Ulm zur Vermögensabschöpfung ebenfalls wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsgeld vor. Der Vollstreckungsauftrag umfasste knapp 42.000 Euro.
Auto und Bargeld eingezogen
Die Bundespolizisten zogen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm das Fahrzeug, welches einen Zeitwert von über 20.000 Euro aufwies, sowie 3500 Euro Bargeld ein. Der Italiener, der angab, zu seiner im Landkreis Göppingen wohnhaften Frau unterwegs zu sein, wurde schließlich auf freien Fuß entlassen.
