Am Engelberg Leonberg
: Strohländle-Besuch wird teuer – erste Autos wurden abgeschleppt

Das Strohländle lockt derzeit viele Besucherinnen und Besucher auf den Leonberger Engelberg, gerade am Wochenende sind die Parkplätze schnell belegt. Das Ordnungsamt geht gegen Falschparker vor – und rät zum kostenlosen Bus-Shuttle.
Von
Elisa Wedekind
Leonberg
Leonberg - Strohländle - Trotz Berichten, dass der kostenlose Shuttlebus vom Bahnhof zum Englbergturm nicht mehr fuhr, um Musikfans zum Konzert zu bringen, lautete die Aussage des Shuttlebusfahrers am Bahnhof, hier auf diesem Bild zu sehen, dass der Service wie gewohnt funktionierte.

Ohne Auto zum Strohländle: Samstags fährt der Shuttlebus aus der Innenstadt hoch zur Leonberger Engelbergwiese – und zurück.

Simon Granville
  • Strohländle auf dem Leonberger Engelberg zieht viele Gäste an, Parkplätze sind schnell voll.
  • Ordnungsamt schreitet gegen Falschparker ein – fünf Autos wurden abgeschleppt.
  • Stadt mahnt: Halte- und Parkverbote sichern Rettungswege und verhindern Brandgefahr.
  • Empfehlung der Stadt: Nur ausgewiesene Parkflächen nutzen und Beschilderung beachten.
  • Samstags fährt ein kostenloser Shuttlebus 17–24 Uhr alle 15 Minuten, letzter Bus 23.38 Uhr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gemütlich zusammensitzen, essen, trinken und sich dabei gut unterhalten lassen: Noch bis 30. August bietet das Strohländle auf dem Leonberger Engelberg den Besuchern genau diesen Mix. Das Angebot wird immer angenommen. Bei gutem Wetter ist vor allem an den Wochenenden besonders viel los, die ausgewiesenen Parkflächen sind dann meist schnell belegt.

So ist es auch am ersten Strohländle-Wochenende gewesen. Der Veranstalter habe daraufhin die Zufahrt zum Veranstaltungsgelände gesperrt, heißt es in einer Mitteilung der Leonberger Stadtverwaltung. „Einige Autofahrerinnen und Autofahrer wichen auf die Zufahrt zur Oberen Burghalde aus. Dort gilt ein Haltverbot, damit Rettungs- und Löschfahrzeuge die Straße jederzeit passieren können.“ Das Ordnungsamt habe Verwarnungen ausgestellt. Fünf Fahrzeuge wurden  abgeschleppt, für die betroffenen Besitzer wurde der Festabend dadurch deutlich teurer.

„Falschparker gefährden im schlimmsten Fall Menschenleben“

Peter Herle, der Leiter des Leonberger Ordnungsamtes, macht deutlich: „Halte- und Parkverbote sind keine Empfehlung, sondern sorgen dafür, dass Rettungskräfte im Notfall schnell ans Ziel kommen. Wer falsch parkt, gefährdet im schlimmsten Fall Menschenleben. Deshalb bitten wir alle Besucherinnen und Besucher, bei Veranstaltungen nur ausgewiesene Parkflächen zu nutzen und im Zweifel auf den kostenlosen Bus-Shuttle auszuweichen.“

Wichtig sei es zudem, angesichts der Trockenheit und heißen Temperaturen, nicht auf trockenen Wiesen oder Grasflächen zu parken. „Heiße Auspuffteile können trockenes Gras entzünden und innerhalb kurzer Zeit einen Flächenbrand auslösen. Auch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen stellen bei der derzeitigen Trockenheit eine erhebliche Brandgefahr dar“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. „Die Hinweise gelten nicht nur für das Strohländle, sondern für alle Veranstaltungen im Stadtgebiet.“ Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die Beschilderung vor Ort zu beachten und Zufahrten für Rettungs- und Löschfahrzeuge freizuhalten.

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Wer mit dem Auto zum Strohländle fahren möchte, sollte also ausschließlich ausgewiesene Parkflächen nutzen sowie Halte- und Parkverbote beachten. Alternativ können die Besucherinnen und Besucher an Samstagen mit dem Shuttlebus zur Engelbergwiese fahren. Von den Haltestellen Bahnhof und Altstadt fahren laut Programmheft zwischen 17 und 24 Uhr alle 15 Minuten Busse zum Strohländle und wieder zurück. Der letzte Bus nach Leonberg startet laut Auskunft der Stadtverwaltung am Engelberg um 23.38 Uhr. Kostenloses Parken im Parkhaus am Bahnhof ist in diesem Jahr nicht mehr möglich, was offenbar technische Gründe hat.