Besonderes Konzert in Weil der Stadt
: „Ohne Lachenmann lässt sich die Musikgeschichte nicht schreiben“

Zum Saisonauftakt der Reihe „Klassik im Klösterle“ in Weil der Stadt trifft Weltklasse auf Heimatnähe. Eine renommierte Sopranistin ehrt das Werk des Leonbergers Helmut Lachenmann.
Von
Thomas Slotwinski
Weil der Stadt
OB Tobias Degode (links) ernennt Helmut Lachenmann zum Ehrenbürger.

Die Musik von Helmut Lachenmann wird einen weentlichen Teil des Saisonauftakts der Reihe „Klassik im Klösterle“ prägen. Im Juni bekam er vom Leomberger Oberbürgermeister Tobias Degode (links) die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen.

Stadt Leonberg
  • Saisonauftakt „Klassik im Klösterle“: Konzert am Samstag, 26. September, 19 Uhr.
  • Ort ist das Klösterle in Weil der Stadt – Karten online unter klassikimkloesterle.de.
  • Mit dabei: Sopranistin Yuko Kakuta und Pianistin Norie Takahashi.
  • Programm mischt Vertrautes wie Händel oder Mozart mit neuer Klangsprache.
  • Schwerpunkt ist Musik von Helmut Lachenmann, dessen Werk Kakuta intensiv studierte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit einem außergewöhnlichen Konzert eröffnet die Reihe „Klassik im Klösterle“ am Samstag, 26. September, 19 Uhr, die neue Saison. Im Klösterle von Weil der Stadt treffen große Opernmomente auf die radikale Klangsprache des 20. und 21. Jahrhunderts. Zu Gast sind die international renommierte Sopranistin und Kammersängerin Yuko Kakuta und die Pianistin Norie Takahashi.

Kakuta, in Himeji in Japan geboren, studierte Gesang in Osaka, Kyoto und an der Universität der Künste Berlin. Nach ihrem Debüt bei den Festspielen in Aix-en-Provence und Engagements an der Staatsoper Hannover und der Staatsoper Stuttgart ist sie jetzt als freischaffende Sängerin international tätig.

Eine besondere Verbindung besteht zwischen Yuko Kakuta und Helmut Lachenmann. Kakuta hat sich intensiv mit dessen Musik auseinandergesetzt. Der in Leonberg lebende Komponist hat die Musik und die Vorstellung davon, was musikalischer Klang sein kann, nachhaltig erweitert. Die „Neue Zürcher Zeitung“ formulierte anlässlich seines 90. Geburtstags: „Ohne Lachenmann lässt sich die Musikgeschichte unserer Zeit nicht schreiben.“

Am Klavier ist Norie Takahashi zu erleben. Die japanische Pianistin studierte zunächst in Tokio und anschließend bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste Berlin. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Der Saisonauftakt von „Klassik im Klösterle“ verspricht damit einen Abend, der bewusst zwischen Vertrautem, etwa Kompositionen von Händel oder Mozart,  und Unerwartetem vermittelt.

Gesang und Klavier

Auftritt Samstag, 26. September, 19 Uhr, „Klassik im Klösterle“, Weil der Stadt.
Zu erleben sind Yuko Kakuta, Sopran, und Norie Takahashi, Klavier. Karten gibt es unter www.klassikimkloesterle.de/onlinetickets.