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: Brandwache ergänzt Thermoscanner – und soll die Feuerwehr entlasten

Während der sommerlichen Hitze stieg die Zahl der Wehreinsätze beim Thermoscanner, die sich als Fehlalarm herausstellten. Jetzt soll ein Sicherheitsdienst vor Ort die Zahl dieser Fehlalarme minimieren.
Von
Franziska Kleiner
Leonberg
12.11.2024: Die Thermoscan-Anlage, die an der A81 dafür Sorge tragen soll, dass kein brennender Gefahrgutlaster in den Engelbergtunnel einfährt löste am Dienstagmorgen gegen 10:15 Uhr zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Stunden ohne erkennbaren Grund aus. Bereits am Mitwochabend war die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen auf den Parkplatz Engelberg alarmiert worden, der Lkw der zu der Zeit den Alarm ausgelöst hatte war allerdings nicht mehr vor Ort, er hatte wohl die rote Ampel ignoriert. Der Gefahrgut-Lkw am Dienstag wartete hingegen ordnungsgemäß das Eintreffen der Ditzinger Feuerwehr ab. Der Tankzug, laut UN-Nummer mit Kohlendioxid beladen, wurde mit zwei Wärmebildkameras intensiv kontrolliert, es konnte jedoch keine auffällige Temperatur festgestellt werden. Nachdem die Brandmeldeanlage zurückgestellt worden war, wurden noch mehrere andere Gefahrguttransporter durch die Anlage geschickt, diese löste jedoch nicht mehr aus. Sämtliche Lkw konnten daraufhin ihre Fahrt fortsetzen, die Ditzinger Feuerwehr rückte ohne weitere Tätigkeit wieder ein. 

Foto: KS-Images.de/Andreas Rometsch

Der Thermoscanner vor dem Engelbergtunnel, der auf überhitzte Gefahrgutlaster überprüft, hat zuletzt häufig ohne erkennbaren Grund ausgelöst. Die Feuerwehr rückte umsonst aus. Jetzt soll eine Brandwache die Feuerwehreinsätze auf das Notwendige reduzieren.

KS-Images/Andreas Rometsch